Pfarrei Teublitz 1006Einen Gottesdienst wie aus längst vergangener Zeit erlebte am letzten Tag des Saltendorfer Lichtermeers die Gottesdienstgemeinde. Pfarrer Christian Stock zelebrierte das Heilige Messopfer nach dem sogenannten „außerordentlichen Ritus“, wie er vor der Liturgiereform vor den 60ger Jahren des letzten Jahrhunderts in den katholischen Kirchen gefeiert wurde. Markant bei diesem Ritus ist nicht nur die lateinische Sprachen sondern auch, dass der Priester am Hochaltar mit dem Rücken zum Volk zelebriert.
Spannend für jüngere Gottesdienstbesucher war auch, dass die heilige Messe in weiten Teilen in Stille gefeiert wurde. Hin und wieder wurde die Stille durch ein lateinisches Gebet, einen lateinischen Gesang oder Klingeln unterbrochen. Gerade in der nur mit Kerzen beleuchteten und weihrauchgeschwängerten Kirche wirkte die alte Art der Messfeier mystisch auf die Mitfeierenden.

Pfarrei Teublitz 1007Über die Gegensätze dieser Welt meditierte am vierten Tag des achten Saltendorfer Lichtermeers Pfarrer Dr. Christoph Seidl. Der Primizprediger von Pfarrer Michael Hirmer ist im Bischöflichen Ordinariat Regensburg für die Gesundheitsseelsorge zuständig. „Schon bei der Schöpfung, unterschied Gott Licht von der Finsternis, Land vom Meer, Mann und Frau.“, leitete Dr. Seidl seine Predigt ein und stellte die Frage: „Wie gehen wir mit Unterschieden und Gegensätzen um?“
Manche fürchteten sich vor Unterschieden, andere instrumentalisieren sie, wieder andere könnte mit Gegensätzen so umgehen, wie es Gott getan hat nämlich mit versöhnender Liebe. „Dies hat uns Jesus vorgelebt.“, so der Prediger, „Am Kreuz hat Jesus selbst den Gegensatz von Leben und Tod miteinander versöhnt.“
Der Gottesdienst wurde vom Singkreis des Teublitzer Frauenbundes unter Leitung von Maria Dickert gestaltet.

Pfarrei Teublitz 1002Gesichter voll Lachen, Stimmen voller Gesang und hie und da sogar eine Träne der Rührung: So könnte man die Stimmung bei der adventlichen Andacht im Seniorenheim Teublitz beschreiben. Denn für die Pfarrgemeinde Herz Jesu sind die Menschen im Altenheim nicht vergessen. Jeden Freitag feiert die Pfarrgemeinde mit den Bewohnenden des Seniorenheimes Gottesdienst und regelmäßig werden die Senioren durch den Besuchsdienst „Herz Jesu“ besucht.
Ein besonderes Highlight war die adventliche Andacht, die der Singkreis des Teublitzer Frauenbundes gestaltete. Maria Dickert stellte dabei alte Gebete und bekannte Adventslieder zusammen und erweiterte diese durch meditative Gedanken. Die älteren Gläubigen sangen und beteten voll Freude mit, da die Texte der Gebete und Lieder seit Jugendtagen bekannt sind.
Am Ende der Andacht spendete Pfarrvikar Pater John Mathew den Segen und bedankte sich recht herzlich beim Singkreis des Frauenbundes unter der Leitung von Maria Dickert.

Pfarrei Teublitz 1003„Fürchte dich nicht!“, so rief Diakon Johann Graf der Gottesdienstgemeinde beim Abendlob mit Lieder aus Taizé zu. Diakon Graf arbeitet zu 50% für die Berufungspastoral des Bistums Regensburg. „Früchte dich nicht!“, so Graf, „Ist das Motto der diözesanen Berufungspastoral für das kommende Jahr.“
Neben seiner halben Stelle im bischöflichen Ordinariat arbeitet Johann Graf als Gemeindediakon in der Pfarrei Bad Abbach. Dort wirkt er als Seelsorger in einem großen Team von Seelsorgenden. In seiner Predigt griff Graf die großen Ängste der Zeit auf und zeigte auf, dass der gläubige Christ sich nicht zu fürchten braucht.
Musikalisch wurde das Abendlob von der Gruppe DoReMi unter der Leitung von Tine Wiendl gestaltet. Zu Herzen gingen dabei die Lieder aus der ökumenischen Brüdergemeinschaft von Taizé. Die Wiederholgesänge passten wunderbar in die nur mit Kerzen erleuchtete Marienkirche von Saltendorf. Höhepunkt des Gebets war eine große lange Stille, „in der man einfach nichts tun muss und Gott wirken lassen kann“, erklärte Pfarrer Michael Hirmer vor Beginn des Abendlobes. Mit einem wunderschönen Kanon endete der abendliche Gottesdienst.

Pfarrei Teublitz 1005Am 13. Dezember feierte die Gruppe Lucia des Kinderhauses Herz Jesu Teublitz ihre Namenspatronin. "Sie war eine besondere Heilige, die an Gott glaubte.", erzählte Pfarrer Hirmer den Kindern, "und dieser Glaube gab ihr Kraft, damit sie keine Angst haben musste." Die Kinder erzählte wie die heilige Lucia furchtlos mit einem Kranz aus Kerzen auf den Kopf und Körben in den Händen verfolgte Christen mit dem Nötigsten versorgte.
Gemeinsam mit den Kindergrätnerinnen, dem Pfarrer und Pfarrvikar beteten und sangen die Kinder. Als Erinnerung an den Namenstag der heiligen Luica gestalteten die Kinder Kerzen, deren Licht zu Hause an die Liebe Gottes erinnern soll.

 

Pfarrei Teublitz 1037Am zweiten Tag des 8. Saltendorfer Lichtermeers predigte der Nittenauer Pfarrer Adolf Schöls. Die Gottesdienstgemeinde freute sich auch über die Mitfeier des aus Teublitz stammenden Kaplan von Nittenau Ulrich Eigendorf. Pfarrer Michael Hirmer gegrüßte neben den Geistlichen besonders die Veeh-Harfen Gruppe unter Leitung von Maria Dickert, die den Gottesdienst musikalisch gestaltete.

Während seiner Predigt setzte sich Pfarrer Schöls einen dicken Gehörschutz auf und verwies darauf, dass es in unserer Zeit sehr laut geworden ist. Hingegen gilt es auf die leisen Töne des Lebens zu achten, denn Gott spricht vor allem in der Stille und Einkehr.

Pfarrei Teublitz 1016Jeden zweiten Dienstag treffen sich die Damen des Teublitzer Frauenbundes zum Kaffeekränzchen. Helene Neumüller und Hedwig Kiener bereiten immer Kaffee und Kuchen vor. Die meist älteren Damen freut es, sich treffen und austauschen zu können.

In der zweiten Adventswoche beging das Frauenbund Kaffeekränzchen seine Adventsfeier. Zu Gast waren neben Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar Pater John Mathew auch die beiden KDFB Vorsitzenden Waltraud Neumüller und Liesbeth Bemmerl. Diese bedankte sich im Namen des Frauenbundes für die viele Arbeit und das große Engagement, dass Helene Neumüller und Hedwig Kiener das ganze Jahr über zeigen. Auch Pfarrer Michael Hirmer überreichte mit Pfarrvikar P. John ein Geschenk der Pfarrgemeinde.

Pfarrei Teublitz 1006Ein überraschend großer Erfolg ist das erste Teublitzer Frauentragen. Angeregt vom Pfarrgemeinderat wird seit Beginn des Advents eine schwangere Marien-Figur von Haus zu Haus getragen. „In kürzester Zeit haben sich 23 Familien gemeldet, um beim Marientragen mit dabei zu sein.“, freut sich Pfarrer Michael Hirmer, „dass aber auch dieser Masse auch noch so viel Klasse geworden ist, hätte ich mir nicht zu träumen gewagt.“
Der Pfarrer spielt dabei auf die überaus positiven Rückmeldungen an, die nach den ersten Tagen des Frauentragens bei ihm angekommen seien. „Es war schon spannend mit unsere kleinen Kindern gemeinsam mit Maria zu beten“., schmunzelt das Ehepaar Bußler, die gleich am zweiten Tag Maria zu Gast hatten, „Aber die Texte und die Idee verstanden schließlich auch unsere Kinder.“ Vier Generationen versammelten sich bei Familie Förster zum gemeinsamen Gebet, während bei der Übergabe von Familie Niederalt zu Familie Müllner auch Nachbarn und Freude mit zum Gebet eingeladen waren. „Wir singen gemeinsam und nützen die Texte, die uns der Pfarrer vorbereitet hat.“, so Michaela Müllner.

Pfarrei Teublitz 1013Einen ganz besonderen Gast durften die Kinder des katholischen Kindergartens Herz Jesu Teublitz zu Beginn der zweiten Adventswoche aufnehmen. Im Rahmen des „Teublitzer Frauentragens“ machte die schwangere Gottesmutter Maria Station bei den Kindern. Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar P. John Mathew nahmen sich einen ganzen Vormittag Zeit, um den Kindern zu erklären, wer denn Maria sei und was an Weihnachten geschehen ist.
In der Kindergartengruppe „heiliger Gabriel“ führte der Pfarrer gleich in Interview mit Ben. Dabei erzählt der Dreijährige, dass er bald ein großer Bruder wird und seine Mutter schwanger ist. „Mein Bruder ist noch im Bauch von der Mami.“, erklärte Ben dem Pfarrer und seiner Kindergartengruppe. Und dann wussten viele andere Kinder davon zu erzählen, dass die Mami schwanger ist oder war.

Pfarrei Teublitz 1003Das 8. Saltendorfer Lichtermeer begann mit einer Frage: „Welchen Glauben haben Sie?“. Diese Frage stellte zu Beginn seiner Predigt der Seelsorger des Regensburger Uni-Klinikums Pfarrer Günter Renner. Auf Vorschlag von Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Georg Niederalt eröffnete Pfarrer Renner die diesjährige Glaubenswoche in der altehrwürdigen Saltendorfer Marienkirche. Pfarrer Michael Hirmer begrüßte den Prediger als einen Kollegen, der ihm schon im Priesterseminar immer wieder gute Tipps gegeben hatte.

Pfarrer Renner war vor allem von der Atmosphäre des Rorate-Gottesdienst begeistert: „Es ist so wunderschön hier Gottesdienst zu feiern und zu predigen. Dieses Lichtermeer hier in der Kirche hat mich berührt.“ In seiner nachdenklichen Predigt stelle Renner die Frage nach dem Glauben der Gläubigen und gab eine persönliche Antwort: „ Für mich hat Glaube etwas mit Trapezkünstlern zu tun, die hoch unter dem Zirkuszelt ihre waghalsigen Übungen zeigen.“ Dabei sei der Fänger der entscheidende Part. „Der eine kann nur drauf los springen, wenn er darauf vertrauen kann, gefangen zu werden.“ Dieses Bild des Vertrauens übertrug der Klinikums-Seelsorger in viele Alltagssituationen und am Ende auf Maria, dessen Hoffest am Montagabend liturgisch begangen wurde. „Bei der Verkündigung hat Maria nichts anders gemacht. Sie hat auf Gott vertraut und ist ins Leben gesprungen. Trotz all ihrer Fragen und ihres Zweifels hat sie Ja zu Gottes Plan gesagt.“

Pfarrei Teublitz 1013„Der Nikolaus ist draußen.“, riefen die Kinder der Gruppe „heiliger Martin“ voll Freude durch den Gruppenraum. Und tatsächlich, der heilige Mann mit weißem Bart, wallendem Gewand, Stab und Mitra zog am katholischen Kinderhaus Herz Jesu vorbei. Schnell versammelten sich die Kinder im großen Saal des Kinderhaues. Gemeinsam wurde gesungen und gebetet.
Der heilige Nikolaus war dieses Jahr in Begleitung von Pfarrvikar Pater John Mathew, der diesen Brauch erst vor drei Jahren hier in Bayern kennenlernte. „Ich finde gut, dass der heilige Nikolaus als Vorbild den Kindern gezeigt wird.“, meinte der aus Indien stammende Pfarrvikar, „Die Kinder können von Bischof Nikolaus lernen, dass man mit Gottvertrauen im Leben weiter kommt.“

Pfarrei Teublitz 1032Am 8. Dezember, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, feierte die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz einen ganz besonderen Gottesdienst. Auch wenn liturgisch das Hochfest vom zweiten Adventssonntag verdrängt wurde, stand Maria im Blickfeld der Predigt. Das Familiengottesdienstteam ließ die Gedanken Mariens bei der Verkündigung für die aktuelle Gottesdienstgemeinde lebendig werde. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Gemeindechor und der Gitarrengruppe gestaltet.




Pfarrei Teublitz 1006Ein großer Erfolg war auch dieses Jahr wieder der Losstand der Ministranten am Teublitzer Weihnachtsmarkt. „Unsere Ministranten haben über vier Wochen hinweg über 1000 Preise gebastelt.“, erklärt Oberministrant Matthias Zankl, „In einem Verhältnis von zwei Nieten wurden diese Preise verlost.“
Die insgesamt 3000 Lose waren schon am Sonntagnachmittag vergriffen. „Ich bin schon stolz auf meine Ministranten, die hier zusammen gestanden sind und wieder viel Geld für die Ministrantenkasse gesammelt haben.“, freut sich Pfarrer Michael Hirmer. Denn vom Erlös von über 3000,- € finanzieren die Ministranten ihre Gruppenstunden, Aktivitäten und Ausflüge. Besonders lobte der Pfarrer das Engagement der großen Ministranten, der Gruppenleiter und Oberministranten.

Pfarrei Teublitz 1004Zum ersten Mal findet in der Pfarrgemeinde Teublitz der alte Brauch des „Frauentragens“ statt. Hierbei wird eine Figur der schwangeren Gottesmutter Maria von Haus zu Haus getragen. Jeweils einen Tag ist „Maria“ dann zu Gast bei einer Familie.
Angeregt wurde der Brauch bei der letzten Sitzung des Pfarrgemeinderates Mitte November. „Man überlegte, wie man den Advent als spirituelle Zeit des Erwartens Christi neu betonen konnte.“, erklärt Pfarrgemeinderatssprecher Georg Niederalt. Im Advent des nächsten Jahres, so Niederalt weiter, sollte dieser Braucht eingeführt werden. „Doch da haben wir nicht gerechnet, dass unser Pfarrer schnell Mal 30 Kurznachrichten übers Handy rausschickt und vier Tage später 23 Familien parat standen, um das Marientragen in Teublitz zu beginnen.“

Pfarrei Teublitz 1001Die letzten Vorbereitungen laufen für den diesjährigen Losstand am Teublitzer Weihnachtsmarkt. Dazu haben sich am 31. November nochmal 40 Ministrantinnen und Ministranten im Teublitzer Pfarrheim getroffen. Oberministrant Matthias Zankl zeigt sich zufrieden: „Wir haben über 1000 Preise selbst gebastelt und hoffen auf ein gutes Ergebnis unseres Losstandes.“
In der Tag ist der Losstand eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Teublitzer Ministrantenpastoral. „Viele kaufen uns Lose ab, weil sie wissen, dass wir gute Arbeit mit unseren Kindern und Jugendlichen tun.“, erklärt Oberministrantin Tina Emmert den Erfolg des Ministranten-Losstandes am Teublitzer Weihnachtmarkt. Schon seit über 15 Jahren ist der Losstand der Ministranten nicht weg zu denken.

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Der Frauenbund begann wie jedes Jahr seine Adventfeier mit der Teilnahme am Gottesdienst zum Vorabend des 1. Adventes. Im feierlichen Gottesdienst wurde den Verstorbenen Mitgliedern des vergangenen Jahres gedacht.

Am 1. Adventssonntag traf man sich zur Adventfeier im Pfarrheim. Überwältigend war die Vorstandschaft über die große Zahl der Gäste. Schnell wurden noch Tische und Stühle bereitgestellt, um alle unterzubringen.




Pfarrei Teublitz 1001Es ist schon faszinierend wie sich das Repertoire handarbeitliche Kunst und Technik beim Frauenbund Teublitz entwickelt hat. Immer wieder treffen sich Frauen, um alte Techniken handwerklicher Kunst zu erlernen und in Heute zu tragen. Dabei zeigt sich, dass alte Handarbeit oft sehr nahe am Geist der Zeit ist. So wird mit der alten Technik der Bienenwachstücher eine Antwort auf das aktuelle Thema der Müllvermeidung gegeben, denn im Gegensatz zu Plastik- oder Alifolien sind diese Tücher einfach mehrfach zu verwenden.

In den Tagen vor dem ersten Adventswochenende richteten sich die Aktivitäten der Teublitzer Frauenbundfrauen auf den Adventsmarkt, der vor und nach den Gottesdiensten am Wochenende stattfinden wird. Neben den Bienenwachstüchern werden dort auch selbstgemacht Salben aller Art, seifen und umweltneutrale Taschen angeboten. Es wurden Socken gestrickt und vor allem Plätzchen und Stollen gebacken. Ein besonderer Hingucker werden wohl wieder die selbst gestickten Türbänder (siehe Foto nebenan) sein, die jahreszeitliche Motive und Inschriften tragen.

Nicht weiter erwähnt werden muss, dass er Erlös des Verkaufes wieder einem guten Zweck zu Gute kommen.

Pfarrei Teublitz 003Fragt man ein altes Ehepaar, dass 50 Jahre oder noch länger verheiratet ist, nach dem Grund, warum die Ehe so lange gehalten hat, blicken sich die Eheleute meist nur verliebt an und lächeln dankebar. Den so richtig rational erklären lässt es sich nicht, warum man über die Jahrzehnte in guten und schweren Zeiten zusammen gehalten hat und zusammen gestanden ist. „Wenn mir Menschen etwas nicht mehr erklären können, sondern nur noch dankbar und zufrieden lächeln können, ist es meist ein Geschenk Gottes, von dem hier die Rede ist.“, deutete Pfarrer Michael Hirmer bei der Segnung der Ehejubilare dieses Phänomen, „das man Liebe nennt“.

Pfarrei Teublitz 1001„Wir bauen mit unserer finanziellen Hilfe eine erste Brücke. Aber es muss zwingend jemanden geben, in der Regel ist das der ansässige Gemeindepfarrer, der mit über die Brücke geht. Trost und Begleitung ist uns wichtiger als das Finanzielle.“ So stellt sich die Fliege-Stiftung selbst auf ihrer Webseite vor. Der durch das Fernsehen bekannte evangelischen Pfarrer Jürgen Fliege hat es sich mit Freunden und Weggefährten zur Aufgabe gemacht Menschen unbürokratisch zu helfen, die durch alle sozialen Netze gefallen sind. Dabei soll nicht nur die materielle Not, sondern auch die oftmals damit einhergehende Not der Seele gelindert werden.

 

 

Pfarrei Teublitz 016Nach dem beeindruckenden Festgottesdienst zogen die Ministranten mit ihren Eltern und Ehrengästen ins Pfarrheim. Hier reichte der Pfarrsaal fast nicht aus, um die vielen Leute zu fassen. Über 140 Personen begleiteten ihre Ministranten. Was beim „Empfang der Ministranten“ geboten wurde, ließen nicht nur Bürgermeisterin und Landrat staunen. „Ich freue mich immer, wenn ich euren Enthusiasmus miterleben darf.“, so Bürgermeisterin Maria Steger in ihrem Grußwort. Auch Landrat Thomas Ebeling lobte das Engagement der Kinder und Jugendlichen und übergab eine Spende. In seinem Grußwort erklärte Pfarrer Hirmer, warum Landrat und Bürgermeisterin heute zu Gast bei den Ministranten sind.

Pfarrei Teublitz 052Was es heißt, zum „Dienst am Altar“ berufen zu sein, zeigten am Christkönigsonntag die Teublitzer Ministranten. Es war schon ein eindrückliches Bild, als 80 Messdiener, mit Pfarrer Michael Hirmer und Diakon Heinrich Neumüller in die große Herz-Jesu-Kirche einzogen. Feierlich wurde der Gottesdienst musikalisch durch den Kirchenchor unter Leitung von Norbert Hintermeier gestaltet. Besonders begrüßte der Pfarrer die Teublitzer Bürgermeisterin Maria Steger und den Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling.
„Diener sein“, so führten die Oberministranten Tina Emmert und Matthias Zankl zu Beginn des Gottesdienstes aus, „ist nichts Unterwürfiges und Geringes. Wir sind Vertreter der Gemeinde und wir sind Teil der Gemeinschaft mit Gott.“ Was diese Gemeinschaft den Kindern und jungen Christen von Teublitz bedeutet, zeigt sich nicht nur im Gottesdienst, sondern auch danach beim großen Empfang der Ministranten.

Pfarrei Teublitz 002Neben dem „Dienst in der Kirche“ sind die Teublitzer Ministranten vielseitig aktiv. Dies gilt auch im Bereich des Sports. Jedes Jahr wird in der kühlen Jahreszeit Fußball in der Teublitzer Dreifachturnhalle gespielt. Markus Glötzl und Stefan Kirschneck haben dabei immer ein Auge auf die Ministranten und coachen sie. Höhepunkt der diesjährigen Fußballsaison war das regionale Ministrantenfußballturnier in Bruck. Ministrantenmannschaften aus den Dekanaten Schwandorf, Amberg und Sulzbach trafen sich zum freundschaftlichen Kräftemessen.
Als eine von wenigen Pfarreinen schafften es die Teublitzer gleich zwei Teams ins Rennen zu schicken. Eine junge Mannschaft bis 13 Jahren und eine ältere ab 14. Dabei hatten es gerade die kleinen schwer. Denn die älteren der Kleinen waren dieses Jahr in die nächst höhere Jahrgangsklasse aufgerückt. Ein Neuaufbau war deshalb nötig. Trotz viel Kampf und Engagement fand sich die junge Teublitzer Mannschaft zum Schluss des Turniers am Ende des Feldes.

Pfarrei Teublitz 010Der zweite Familienkreis der Kolpingsfamilie Teublitz ist sehr geübt das Notwendige mit dem Schönen zu kombinieren. So stand einmal mehr am Jahresende die Programmplanung an. Dies war einen leichte Übung für den Familienkries II, der sich schon seit vielen Jahren regelmäßig trifft. Nach der flotten Programmplanung konnte man schließlich zum Schönen übergehen: zum Wintergrillen. Auch wenn noch kein Schnee lag, war es kalt genug um dich am Grill und den warmen Speisen wären zu können.




Pfarrei Teublitz 001Seit Jahren wird in der Pfarrei „Herz Jesu“ Teublitz beim Kirchenchor das Fest der hl. Cäcilia gefeiert. Diese Heilige war eine vornehme Christin in Rom, lebte um 230 und starb dort als Martyrin. Sie wird als die Patronin der Kirchenmusik verehrt. Dieses Heiligenfest ist der Anlass, dass sich jährlich die Sängerinnen und Sänger treffen, um gemeinsam Ehrungen, Neuaufnahmen, Rückblick und Jahresvorschau abzuhalten und Termine und besondere Einsätze zu besprechen. Natürlich soll auch der gemütliche Teil dabei nicht zu kurz kommen.

 

 

Pfarrei Teublitz 2005„Wie unterscheidet sich christliche Krankenpflege von gewinnorientierter?“, mit dieser Frage begrüßte Pfarrer Michael Hirmer als Vorsitzender der Krankenpflegevereine Teublitz und Saltendorf die zahlreich erschienen Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. „Denn“, so der Seelsorger weiter, „wenn wir kranken und alte Menschen pflegen erfüllen wir einen Auftrag Jesu Christi.“
Schon Anfang der 80ger Jahre haben sich im Bereich der Pfarrgemeinde Herz Jesu zwei Krankenpflegevereine gegründet und sich -noch lange vor Pflegeversicherung und Co- die Aufgabe gestellt, Kranke menschenwürdig zu pflegen. So entstand eine Solidargemeinschaft, die gerade in Zeiten des Pflegenotstandes wieder attraktiv wird.