Pfarrei Teublitz006Auch wenn seit Anfang Mai wieder Gottesdienst mit Gläubigen gefeiert werden darf, leiden die Kirchen nach wie vor unter großen Einschränkungen. So müssen während den Gottesdiensten trotzt zwei Meter Sicherheitsabstand Schutzmasken getragen werden. Auch ist eine lebendige Feier der Gottesdienst kaum möglich, da das singen und musikalische Darbietungen nur sehr eingeschränkt erlaubt sind.

 

 

Pfarrei Teublitz020Mit dem 1. Mai begann die Legislaturperiode des neu gewählten Stadtrates von Teublitz. Bei der ersten Stadtratssitzung wurde Bürgermeister Thomas Beer vereidigt. Zu Beginn der Sitzung, die unter strengen Corona-Auflagen stattgefunden hat, spendete Pfarrer Michael Hirmer den kirchlichen Segen für den sich konstituierenden Stadtrat.





Pfarrei Teublitz004Etwas komisch mutete es schon an, als am 17. Mai die Veeh-Harfen-Gruppe ihre traditionelle Maiandacht gestaltete. Das Singen und Musizieren ist unter den Corona-Vorgaben nur sehr eingeschränkt möglich. So mussten die Frauen der Veeh-Hafen-Gruppe zuhause die Lieder für die Maiandacht einüben und beim Gottesdienst selbst auch Abstand halten.



Pfarrei Teublitz033Die 76. Gelöbniswallfahrt der Pfarrgemeinden Teublitz und Katzdorf stand im Jahr 2020 unter dem großen Vorzeichen der Corona-Pandemie. Nur unter strengen Auflagen genehmigte das Landratsamt Schwandorf die diesjährige Wallfahrt am 17. Mai, die wieder zur Gottesmutter vom Kreuzberg in Schwandorf führte. Die durften heuer nur 50 vermummte Gläubige stellvertretend für die Menschen von Teublitz deren Gebete und Anliegen zur Gnadenmutter Maria tragen.

Bildcollage Aktion Mutter  und Vatertag Mai 2020Von den Lockerungen der Corona-Beschränkungen merken die Kindergärtnerinnen des katholischen Kinderhauses Herz Jesu Teublitz noch wenig. „Es sind nur sehr wenige Kinder, die wir aktuell zu betreuen haben.“, informiert Kinderhausleitung Helga Schmid, „deshalb haben wir unser Team aufgeteilt. Ein Teil betreut in zwei Schichten die Kinder. Der andere Teil kümmert sich um die Kinder, die noch zuhause bei ihren Eltern sind.“ Das Motto dabei ist einfach: „Wir bringen den Kindergarten zu dir.“


Pfarrei Teublitz0001Gottesdienste mit Gläubigen ab sofort wieder möglich!
Ab sofort können Gläubige wieder die Gottesdienste in der Kirche mitfeiern. Dabei gelten jedoch besondere Hygiene-Regeln:




 

 

Pfarrei Teublitz0002Zum 01. September wird es personelle Veränderungen in der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz geben. Nach drei Jahren Dienst als Pfarrvikar mit besonderer Verwendung für die Diözese Regensburg wird P. Johan Mathew die Pfarrgemeinde verlassen. Mit William Akkala wird Teublitz wieder zur Kaplans-Pfarrei erhoben.

 

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Es war ein besonderer Tag. Das war jedem bewusst, der sich am Morgen dieses 1. Mai 2020 in der Saltendorfer Marienkirche versammelte. Nicht weil jeder einen Mund-Nasen-Schutz trug und peinlichst auf gebotene Abstände achtete. Dieser 1. Mai war besonders, weil zum ersten Mal seit 75 Jahren die Gottesmutter von Saltendorf wieder auf Wanderschaft ging.





Pfarrei Teublitz0003Ein „Vergelt´s Gott“ der zünftigen Art und Weise ließ sich jüngst der Regensburger Oberhirte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer für seine Seelsorgerinnen und Seelsorger einfallen. Die Geistlichen und pastoralen Mitarbeiter sind es schon gewöhnt an Weihnachten ein bischöfliches Präsent in Form eines Buches zu bekommen. Doch als Dankeschön für den Einsatz seiner Seelsorger während der Corona-Krise rollte nun ein Bierwagen vor dem Teublitzer Pfarrhof an.
„Als ich die Türe auf gemacht habe und ein Mann mit drei Bierkästen draußen stand, konnte ich es gar nicht glauben.“, reagiert der Pfarrvikar P. John Mathew verdutzt, „Mein Pfarrer meinte, dass der Bischof uns Bier schickt. Aber ich dachte, mein Pfarrer macht wieder einmal einen seiner Witze.“ Doch über das bayerische Nationalgetränk pflegen weder Bischof noch Pfarrer Witze zu machen.

Pfarrei Teublitz004Wenn die Muttergottes von Saltendorf auf Wanderschaft geht, dann stehen die Menschen vor besonderen Herausforderungen. Dabei hat Pfarrer Michael Hirmer sich von der langen Geschichte der Gottesmutter von Saltendorf inspirieren lasen. „Vor über 650 Jahren wird zum ersten Mal eine Wallfahrt nach Saltendorf urkundlich erwähnt.“, packt der Pfarrer sein geschichtliches Wissen aus, „Damals lag ganz Europa nach der großen Pest-Epidemie am Boden.“ Gerade in schweren Zeiten pilgerten die Menschen aus Teublitz und Umgebung zur „Gnadenmutter von Saltendorf“, um dort Hilfe in Not zu erbitten. 

Pfarrei Teublitz001Schon am 19. Juni 2018 beschloss der Teublitzer Stadtrat, eine Straße nach Pfarrer Dr. Karl Hofmann zu benennen. Mitten in der Corona-Krise wurden nun die Schilder an der Pfarrer-Hofmann-Straße angebracht. Für die aktuellen Geistlichen von Teublitz, Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar P. John Mathew ist, ist dies nicht nur ein Grund zurück zu blicken.
„Für mich ist Pfarrer Dr. Hofmann ein Vorbild als Seelsorger.“, beschreibt Pfarrer Michael Hirmer seinen großen Vorgänger, „In schwerer Zeit war er den Menschen nahe, stärkte und tröstete sie durch sein Gebet und linderte Not, wo er nur konnte.“ In schwerer Zeit war es Dr. Karl Hofmann, der am Ende des zweiten Weltkrieges den alliierten Soldaten entgegen eilte, um so der Zerstörung der Ortschaften Teublitz, Saltendorf und Katzdorf Einhalt gebot. Schon vor Kriegsende rettete er Menschen, die vom NS-Regime verfolgt wurden.

Pfarrei Teublitz5004Es war ein Ostersonntag wie er im Bilderbuch stehen könnte: Wunderschöner Sonnenschein und blühend grüne Natur, dazu bayerisch weiß-blauer Himmel und eine selige Ruhe, in der man die Vögel zwitschern hören konnte. An diesem wunderschönen Osterfest, das überschattet ist von der Corona-Krise, zogen Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar P. John Mathew durch die Straßen von Saltendorf, um die Bewohner mit dem Allerheiligsten, dem Leib Christi, zu segnen.

 

Pfarrei Teublitz014Ein Hoffnungslicht ging durch die Straßen von Teublitz und Saltendorf. Das Licht der Auferstehung Jesu Christi wurde in der Nacht auf Ostersonntag von Familien zu den Menschen nach Hause gebracht. Über 500 Kerzen wurden so an Gartenzäunen und Hofeinfahrten mit dem Osterlicht entzündet.
Normalerweise feiern bis über 800 Menschen die feierlich gestaltete Osternachtsfeier in der Teublitzer Pfarrkirche mit. Doch an Corona-Ostern war dies nicht möglich. Also dachte sich Pfarrer Michael Hirmer: „Wir tragen Licht der Auferstehung als Zeichen der Hoffnung durch Teublitz und Saltendorf.“ Die Bewohner wurden eingeladen Kerzen an die Straßen zu stellen, die mit dem Osterlicht entzündet wurden.

Pfarrei Teublitz4001Eigentlich wollten die Ministranten und die Jugendlichen der Pfarrgemeinde Teublitz am Gründonnerstag nach der „Feier des letzten Abendmahls Jesu“ wieder eine gemeinsame Agape mit anschließender Gebetsstunde in der Kirche feiern. In Zeiten von Corona war dies Heuer nicht möglich. Doch erfinderisch wie die Teublitzer Ministranten sind, haben sie sich etwas anders einfallen lassen, das vielen Menschen sehr zu Herzen ging.
"Nachdem sich wir Minis nicht in der Kirchen treffen konnten, haben wir gedacht, wir weiten der Kreis aus und laden alle Teublitzer zu dieser Feier ein.“, dachte sich der ehemalige Oberministrant Dominik Seck, der seit Jahren die Texte für die Gebetsstunde schreibt. In einem Brief wandten sich nun die Ministranten an alle Bewohner von Teublitz und erklären darin, warum sie Agape miteinander feiern. „Die Ministranten von Teublitz & Saltendorf feiern regelmäßig Agapen [Liebesmahl]. Dabei kochen wir gemeinsam eine Kartoffelsuppe und backen unser eigenes Brot.“, heißt es in dem an alle Haushalte verteilen Schreiben, „Dieses Gefühl wollen wir mit Ihnen teilen, um ein Zeichen zu setzten und Ihnen zu zeigen, dass wir trotz der Umstände zusammenhalten und im Glauben Gemeinschaft finden.“

Pfarrei Teublitz3001„Uns hat es mit am stärksten getroffen.“, runzelt Pfarrer Michael Hirmer seine Sterin, „das komplette Leben unserer Pfarrgemeinde wurde uns verboten: Keine Veranstaltungen, keine Gottesdienste, keine Ausnahmeregelungen.“ In der Tat trafen die Regelungen, die im Zuge der Corona-Krise getroffen wurden, die Religionsgemeinschaften sehr hart. „Während man als Hausgemeinschaft spazieren gehen oder mit entsprechenden Abstand einkaufen darf, müssen wir unsere Kirchen sogar zusperren, wenn ich mit P. John alleine die Messe feiere.“, fragt sich der Pfarrer nach der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Dennoch unterstützt er die Maßnahmen: „Kirche muss Vorbild in der Gesellschaft sein! Und wir müssen die Menschen auch mit für uns so schmerzliche Maßnahmen schützen.“

Pfarrei Teublitz0002Eine pfiffige Idee griff Pfarrer Michael Hirmer auch für seine Pfarrgemeinde Herz Jesu aus Teublitz auf. Da er wegen Corona-Krise vor leeren Kirchenbänden die Messe feiern muss, forderte er seine Gemeinde via Video-Botschaft auf, Bilder von sich in die Kirche zu stellen.






Pfarrei Teublitz00001„Der Herr sei mit dir!“, so nennt sich der sonntägliche Spaziergang, den Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar P. John während der Corona-Krise machen. „Wir beide ziehen mit dem Allerheiligens durch die Straßen von Teublitz und zeigen den Menschen, dass Gott ihnen nahe ist.“, erklärt der Pfarrer die ungewöhnliche Aktion. So zogen am 4. Fastensonntag bei strahlendem Sonnenschein die beiden Geistlichen durch ein Viertel der Stadt Teublitz.



 

Pfarrei Teublitz00002Wie soll man diese Zeiten vergleichen, wie die aktuelle Situation beschreiben. Wenn der Pfarrer mit dem Mesner und dem Organist Gottesdienst feiern, dann erinnert das die Verfolgungszeiten der Urkirche. Es wirkt surreal von es heiß: „Der Herr sei mit euch!“ – und einer sagt: „Und mit deinem Geiste.“ Dennoch ist es wichtig, dass Gottesdienst gefeiert wird.







Pfarrei Teublitz00003Über einen besonderen Besuch freuten sich die Bewohnenden des Teublitzer Altenheimes. Seit Wochen leiden sie unter der Corona-Krise. Sie können ihr Heim nicht verlassen und dürfen auch keinen Besuch empfangen. Für die Senioren war es deshalb eine große Freude, dass Pfarrer Michael Hirmer und P. John Mathew sie besuchen kamen. Dafür bauten die Seelsorger zwei große Lautsprecher im Innenhof des Heims auf. Die älteren Herrschaften versammelten sich hinter ihren Fenstern oder am Balkon des Heimes und konnten so den Wortgottesdienst mitfeiern, den die Geistlichen gemeinsam mit Mesner Günter Karcher und Kirchenmusiker Norbert Hintermeier am Hochfest der Empfängnis Mariens im Innenhof feierten.

Pfarrei Teublitz00003Was ist ein Kindergarten ohne Kinder? Diese Fragen stellen sich nicht nur die Eltern, deren Kinder vor geschlossenen KiTa-Türen stehen. Auch für die Kindergärtnerinnen und die Träger der Einrichtungen ist dies eine Ausnahmesituation.
Fast schon gespenstisch ruhig wirken die Räume des katholischen Kinderhaueses Herz Jesu in Teublitz. Alles es ist frisch geputzt und aufgeräumt. Die Sonne scheint wunderschön durchs Fenster. Aber die Totenstille wirkt beklemmend. „Normal wären hier jetzt 120 Kinder in den vier Kindergarten- und einer Krippengruppe beschäftigt.“, runzelt Helga Schmid, die Kinderhausleitung, die Stirn, „jetzt sind wir nur noch zu zweit hier und halten einen Notbetrieb aufrecht.“

Pfarrei Teublitz00016„Wenn die Menschen nicht zu uns in die Kirche kommen können, dann kommen wir eben zu ihnen!“ Unter diesem Leitsatz will die kath. Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz auch in der schweren Zeit der Corona-Krise den Gläubigen nahe sein. „Der Herr ist mit dir!“, nennt Pfarrer Michael Hirmer diese Art von Seelsorge, die er und ehrenamtlich Engagierte an den kommenden vier Sonntagen anbieten will.

 

Aktuelle Informationen zur Corona-Krise

 Stand: Mo. 27.04.2020

 

Pfarrei Teublitz 001In eine andere Welt entführte Pfarrer Michael Hirmer ehrenamtlich engagierte Lektoren und Kommunionhelfer bei deren jüngster Schulung. „Wie deuten wir unsere Welt? Was erkennen wir in ihr?“, lautete die einleitende Frage des Geistlichen, anhand der er die Sakramentalität und Zeichenhaftigkeit der Welt aufzeigte.

Bezugnehmen auf das Buch von Leo Boff „Kleine Sakramentenlehre“ erklärte Pfarrer Hirmer den anwesenden Ehrenamtlichen, was ein Sakrament ist. „Jeder Gegenstand kann zu einem Zeichen, zu einem Sakrament werden, wenn er auf eine größere Wirklichkeit verweist.“ So konnte für Leo Boff ein scheinbar belangloser Zigarettenstummel eine große Bedeutung erlangen, weil er der letzte war, den sein Vater geraucht hatte. „Dieser einzigartig letzte Zigarettenstummel ist zu einem Mehr geworden, zu einer anderen Wirklichkeit.“

Pfarrei Teublitz 038In Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz wird traditionell am ersten Freitag des März der Weltgebetstag mit Andacht und anschließendem Essen gefeiert. Dieses Jahr stand das Land Simbabwe im Mittelpunkt. Das Gebet dazu haben Frauen aus dem südostafrikanischen Land verfasst. Das Thema in diesem Jahr lautet: „Steh auf und geh!“
Der Teublitzer Frauenbund hatte zum Weltgebetstag in die Pfarrkirche Herz-Jesu eingeladen. Über 60 Frauen aller Konfessionen waren der Einladung gefolgt, die von KDFB Vorsitzenden Lisbeth Bemmerl willkommen geheißen wurden. Bei der ökumenischen Andacht trugen Frauen Erzählungen und Meditationen aus Simbabwe vor. Diese Vorträge wurden gesanglich durch die Gruppe DoReMi unter der Leitung von Christine Wiendl umrahmt. Am Ende der Andacht lud Pfarrer Michael Hirmer die Mitfeiernden ein sich selbst gegenseitig zu segnen und sich als Zeichen dafür ein Kreuz auf die Stirn zu machen.

Pfarrei Teublitz 003Gottes Segen in die Welt tragen ist eine wichtige Aufgabe für eine jede Pfarrgemeinde. Denn Gottes Segen ist immer und überall im Leben erkennbar. Deshalb dankt die katholische Kirche traditionell für Gottes Segen im alltäglichen Leben. Immer wieder werden Geschäfte, Autos, Wohnungen oder öffentliche Einrichtungen deshalb gesegnet.