Pfarrei Teublitz 1011Der Radio-Gottesdienst kann kommen. Mittlerweile steht die ganze Technik. Ein großer Übertragungswagen hat hinter der Kirche geparkt. Hinzu komme in kleinerer Wagen mit Satellitenschüssel. Mehrere hundert Meter Kabel wurde in der Kirche zu über zwei Dutzend Mikrofonen verlegt. Denn der Rundfunkgottesdienst am Weihnachtstag, 25.12., von 10 bis 11 Uhr wird über Satellit live nach München ins Rundfunkhaus gesendet und von dort über Radio, Internet und DAB in die ganze Welt. – Alle Verantwortlichen konnten nach der Generalprobe durchatmen. Alles passt soweit. Von den Ton-Ingenieuren und den Redakteuren des BR wurde vor allem die Teublitzer Kirchenmusik gelobt, die man sofort live aufnehmen könnte.

 

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Die "staade Zeit" ist ja bekanntlich die wohl stressigste im ganzen Jahr.
Um trotzdem für die Feiertage in die nötige besinnliche Stimmung zu kommen, besuchte die Ministrantengruppe Hl. CHiara am vergangenen Freitag, den 20.12.2019, den romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck:

Spät nachmittags um 16:30 Uhr trafen sich alle dick eingepackt am Pfarrheim.
Insgesamt waren wir 7 Minis mit unseren 3 Gruppenleiterinnen Juliette, Sophia und Tina.

Pfarrei Teublitz 1025Die Spannung steigt. Gefühlte 100 km Kabel wurden in der Pfarrkirche Herz Jesu durch Techniker des Bayerischen Rundfunks verlegt. Ein großer Übertragungswagen parkt in der Hofeinfahrt zum Pfarrhof gleich hinter der Sakristei. Der Kirchenmusiker witzelt über den Pfarrer: „Bei mir auf der Empore haben sie 4mal so viel Mikros verbaut bei dir dort unten.“ – Stimmt nicht, lieber Norbert, es sind 8x so viele. Günter und Dennis tapen die Kabel schön an stufen und Ecken und Kanten. – Kurzum: Die Generalprobe heute Abend kann kommen …

Und nicht vergessen: Weihnachten, 25.12., zwischen 10 und 11 Uhr, Weihnachtsgottesdienst live aus Teublitz.

Pfarrei Teublitz 1014Am Vorabend des dritten Adventssonntags feierte die Kolpingsfamilie Teublitz ihre Adventsfeier. Schon um 18 Uhr versammelte man sich in der Pfarrkirche um bei der Vorabendmesse dem seligen Adolph Kolping zu gedenken. Der Gottesdienst wurde von der Vorstandschaft gestaltet und von der Gitarrengruppe und dem Gemeindechor der Pfarrgemeinde musikalisch begleitet. Nach der Messe fand die Adventsfeier im Pfarrheim statt. Auch diese wurde mit Musik der Gitarrengruppe gestaltet. Wie jedes Jahr kam der Nikolaus. Pfarrer Michael Hirmer bedankte sich als Präses bei allen Aktiven der Kolpingsfamilie.



Pfarrei Teublitz 1003Laut Legende waren es Gänse, die den heiligen Martin verraten haben, als die Menschen von Tours ihn gesucht haben, um ihn zum Bischof zu machen. Daraus entstand der Brauch der Martins-Gans, der auch im Kinderhaus Herz Jesu Teublitz gepflegt wird. Jedoch werden hier von den Kindergartenkindern Gänse aus Teig gebacken.
„Unsere Kinder lieben solche Legenden“, erzählt Erzieherin Monika Böhm, „Wenn wir diese Geschichten den Kindern vorlesen lauschen sie ganz gespannt.“ So begeistern sich die Kinder früh für Bücher und lernen später so leichter das Lesen. „Jedes Jahr backen wir mit den Kindern aber auch Martinsgänse.“, erklärt Erzieherin Andrea Ziechaus, „dadurch lernen die Heranwachsenden den Umgang mit Nahrungsmitteln und deren Verarbeitung.“

Pfarrei Teublitz 1010Am dritten Adventssonntag starteten 64 Frauenbundfrauen aus Teublitz nach Niederbayern. Erstes Ziel der Halbtagesfahrt war Metten, wo im Kloster-Café Kaffee und Kuchen auf die Frauen wartete. Besonders die leckeren Torten haben es den Teublitzern angetan. Nach dem Café wurde das altehrwürdige Benediktiner-Kloster besucht. Die Abtei Metten ist vor allem für seine 300 Jahre alte Barock-Bibliothek berühmt.

Schließlich fuhren die Frauenbundfrauen weiter nach Eging am See. Dort tauchte man ein in die Lichterpracht des Deutsch-amerikanischen Adventsmarktes in Pullman-City.

Pfarrei Teublitz 1008Für die Kinder aber auch so manchen Erwachsenen war es eine sichtliche Freude, mit einer Fackel in der Hand von der Pfarrkirche Herz Jesu Teublitz über den Stadtplatz zur Ruine im Stadtpark zu ziehen. - Auf dieser adventlichen Wanderung begegnete den Kindern, Jugendliche und Erwachsenen biblische Gestalten, die auf das Weihnachtsfest vorbereiten. „Ich sehe diese adventliche Wanderung als eine Art der Verkündigung der Frohbotschaft.“, erklärt Pfarrer Michael Hirmer den Hintergrund der abendlichen Fackelwanderung, „Denn wir wollen den Menschen ein Stück weit die biblische Frohbotschaft eröffnen.“

Pfarrei Teublitz 1009Traditionell findet vor Weihnachten findet ein adventliches Pfarrei-Café statt. Dieses Jahr durften Fine Winkler und Gitta Schmalzbauer auch einige Frauen begrüßen, welche die Adventsfeier mit den Klängen ihrer Veeh-Harfen und ihrem Gesang begleiteten. Zum Nachdenken regten einige Texte an, die Fine Winkler und Gitta Schmalzbauer vortrugen. Mit besinnlichen Worten bedankte sich auch Pfarrer Michael Hirmer den beiden Frauen und nannte das Pfarrei-Café einen weihnachtlichen Ort. Gemeinsam mit Pfarrvikar P. John übergab er ein Weihnachtsgeschenk an Fine Winkler und Gitta Schmalzbauer.


Pfarrei Teublitz 1025Das Adventskonzert der Teublitzer Chöre gehört seit fast einem halben Jahrhundert zu den beliebtesten und bekanntesten Musikveranstaltungen im Stadtgebiet von Teublitz. Seit der Einführung im Jahre 1972 durch den Teublitzer Kirchenmusiker Norbert Hintermeier fand das Konzert jährlich am 3. Adventsonntag in der Pfarrkirche „Herz Jesu“ statt.
Heuer erfuhr es die 48. Auflage mit einem vielseitigen und abwechslungsreichen Programm von Chor-, Instrumental- und Volksmusik sowie mit geistlichen Lesungen und Meditationen. Auch die zahlreichen Zuhörer wurden dabei aktiv mit einbezogen.

Pfarrei Teublitz 1004Timo Roy ist schon eine kleine lokale Berühmtheit in Teublitz und Umgebung. Denn viele Menschen und Vereine packen gemeinsam an, um Timo eine Wohnung zu schenken, die er als Rollstuhlfahrer gut bewohnen kann. Auch die Pfarrgemeinde Herz Jesu steht Familie Roy helfend zur Seite.







Pfarrei Teublitz 1006Einen Gottesdienst wie aus längst vergangener Zeit erlebte am letzten Tag des Saltendorfer Lichtermeers die Gottesdienstgemeinde. Pfarrer Christian Stock zelebrierte das Heilige Messopfer nach dem sogenannten „außerordentlichen Ritus“, wie er vor der Liturgiereform vor den 60ger Jahren des letzten Jahrhunderts in den katholischen Kirchen gefeiert wurde. Markant bei diesem Ritus ist nicht nur die lateinische Sprachen sondern auch, dass der Priester am Hochaltar mit dem Rücken zum Volk zelebriert.
Spannend für jüngere Gottesdienstbesucher war auch, dass die heilige Messe in weiten Teilen in Stille gefeiert wurde. Hin und wieder wurde die Stille durch ein lateinisches Gebet, einen lateinischen Gesang oder Klingeln unterbrochen. Gerade in der nur mit Kerzen beleuchteten und weihrauchgeschwängerten Kirche wirkte die alte Art der Messfeier mystisch auf die Mitfeierenden.

Pfarrei Teublitz 1007Über die Gegensätze dieser Welt meditierte am vierten Tag des achten Saltendorfer Lichtermeers Pfarrer Dr. Christoph Seidl. Der Primizprediger von Pfarrer Michael Hirmer ist im Bischöflichen Ordinariat Regensburg für die Gesundheitsseelsorge zuständig. „Schon bei der Schöpfung, unterschied Gott Licht von der Finsternis, Land vom Meer, Mann und Frau.“, leitete Dr. Seidl seine Predigt ein und stellte die Frage: „Wie gehen wir mit Unterschieden und Gegensätzen um?“
Manche fürchteten sich vor Unterschieden, andere instrumentalisieren sie, wieder andere könnte mit Gegensätzen so umgehen, wie es Gott getan hat nämlich mit versöhnender Liebe. „Dies hat uns Jesus vorgelebt.“, so der Prediger, „Am Kreuz hat Jesus selbst den Gegensatz von Leben und Tod miteinander versöhnt.“
Der Gottesdienst wurde vom Singkreis des Teublitzer Frauenbundes unter Leitung von Maria Dickert gestaltet.

Pfarrei Teublitz 1002Gesichter voll Lachen, Stimmen voller Gesang und hie und da sogar eine Träne der Rührung: So könnte man die Stimmung bei der adventlichen Andacht im Seniorenheim Teublitz beschreiben. Denn für die Pfarrgemeinde Herz Jesu sind die Menschen im Altenheim nicht vergessen. Jeden Freitag feiert die Pfarrgemeinde mit den Bewohnenden des Seniorenheimes Gottesdienst und regelmäßig werden die Senioren durch den Besuchsdienst „Herz Jesu“ besucht.
Ein besonderes Highlight war die adventliche Andacht, die der Singkreis des Teublitzer Frauenbundes gestaltete. Maria Dickert stellte dabei alte Gebete und bekannte Adventslieder zusammen und erweiterte diese durch meditative Gedanken. Die älteren Gläubigen sangen und beteten voll Freude mit, da die Texte der Gebete und Lieder seit Jugendtagen bekannt sind.
Am Ende der Andacht spendete Pfarrvikar Pater John Mathew den Segen und bedankte sich recht herzlich beim Singkreis des Frauenbundes unter der Leitung von Maria Dickert.

Pfarrei Teublitz 1003„Fürchte dich nicht!“, so rief Diakon Johann Graf der Gottesdienstgemeinde beim Abendlob mit Lieder aus Taizé zu. Diakon Graf arbeitet zu 50% für die Berufungspastoral des Bistums Regensburg. „Früchte dich nicht!“, so Graf, „Ist das Motto der diözesanen Berufungspastoral für das kommende Jahr.“
Neben seiner halben Stelle im bischöflichen Ordinariat arbeitet Johann Graf als Gemeindediakon in der Pfarrei Bad Abbach. Dort wirkt er als Seelsorger in einem großen Team von Seelsorgenden. In seiner Predigt griff Graf die großen Ängste der Zeit auf und zeigte auf, dass der gläubige Christ sich nicht zu fürchten braucht.
Musikalisch wurde das Abendlob von der Gruppe DoReMi unter der Leitung von Tine Wiendl gestaltet. Zu Herzen gingen dabei die Lieder aus der ökumenischen Brüdergemeinschaft von Taizé. Die Wiederholgesänge passten wunderbar in die nur mit Kerzen erleuchtete Marienkirche von Saltendorf. Höhepunkt des Gebets war eine große lange Stille, „in der man einfach nichts tun muss und Gott wirken lassen kann“, erklärte Pfarrer Michael Hirmer vor Beginn des Abendlobes. Mit einem wunderschönen Kanon endete der abendliche Gottesdienst.

Pfarrei Teublitz 1005Am 13. Dezember feierte die Gruppe Lucia des Kinderhauses Herz Jesu Teublitz ihre Namenspatronin. "Sie war eine besondere Heilige, die an Gott glaubte.", erzählte Pfarrer Hirmer den Kindern, "und dieser Glaube gab ihr Kraft, damit sie keine Angst haben musste." Die Kinder erzählte wie die heilige Lucia furchtlos mit einem Kranz aus Kerzen auf den Kopf und Körben in den Händen verfolgte Christen mit dem Nötigsten versorgte.
Gemeinsam mit den Kindergrätnerinnen, dem Pfarrer und Pfarrvikar beteten und sangen die Kinder. Als Erinnerung an den Namenstag der heiligen Luica gestalteten die Kinder Kerzen, deren Licht zu Hause an die Liebe Gottes erinnern soll.

 

Pfarrei Teublitz 1037Am zweiten Tag des 8. Saltendorfer Lichtermeers predigte der Nittenauer Pfarrer Adolf Schöls. Die Gottesdienstgemeinde freute sich auch über die Mitfeier des aus Teublitz stammenden Kaplan von Nittenau Ulrich Eigendorf. Pfarrer Michael Hirmer gegrüßte neben den Geistlichen besonders die Veeh-Harfen Gruppe unter Leitung von Maria Dickert, die den Gottesdienst musikalisch gestaltete.

Während seiner Predigt setzte sich Pfarrer Schöls einen dicken Gehörschutz auf und verwies darauf, dass es in unserer Zeit sehr laut geworden ist. Hingegen gilt es auf die leisen Töne des Lebens zu achten, denn Gott spricht vor allem in der Stille und Einkehr.

Pfarrei Teublitz 1016Jeden zweiten Dienstag treffen sich die Damen des Teublitzer Frauenbundes zum Kaffeekränzchen. Helene Neumüller und Hedwig Kiener bereiten immer Kaffee und Kuchen vor. Die meist älteren Damen freut es, sich treffen und austauschen zu können.

In der zweiten Adventswoche beging das Frauenbund Kaffeekränzchen seine Adventsfeier. Zu Gast waren neben Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar Pater John Mathew auch die beiden KDFB Vorsitzenden Waltraud Neumüller und Liesbeth Bemmerl. Diese bedankte sich im Namen des Frauenbundes für die viele Arbeit und das große Engagement, dass Helene Neumüller und Hedwig Kiener das ganze Jahr über zeigen. Auch Pfarrer Michael Hirmer überreichte mit Pfarrvikar P. John ein Geschenk der Pfarrgemeinde.

Pfarrei Teublitz 1006Ein überraschend großer Erfolg ist das erste Teublitzer Frauentragen. Angeregt vom Pfarrgemeinderat wird seit Beginn des Advents eine schwangere Marien-Figur von Haus zu Haus getragen. „In kürzester Zeit haben sich 23 Familien gemeldet, um beim Marientragen mit dabei zu sein.“, freut sich Pfarrer Michael Hirmer, „dass aber auch dieser Masse auch noch so viel Klasse geworden ist, hätte ich mir nicht zu träumen gewagt.“
Der Pfarrer spielt dabei auf die überaus positiven Rückmeldungen an, die nach den ersten Tagen des Frauentragens bei ihm angekommen seien. „Es war schon spannend mit unsere kleinen Kindern gemeinsam mit Maria zu beten“., schmunzelt das Ehepaar Bußler, die gleich am zweiten Tag Maria zu Gast hatten, „Aber die Texte und die Idee verstanden schließlich auch unsere Kinder.“ Vier Generationen versammelten sich bei Familie Förster zum gemeinsamen Gebet, während bei der Übergabe von Familie Niederalt zu Familie Müllner auch Nachbarn und Freude mit zum Gebet eingeladen waren. „Wir singen gemeinsam und nützen die Texte, die uns der Pfarrer vorbereitet hat.“, so Michaela Müllner.

Pfarrei Teublitz 1013Einen ganz besonderen Gast durften die Kinder des katholischen Kindergartens Herz Jesu Teublitz zu Beginn der zweiten Adventswoche aufnehmen. Im Rahmen des „Teublitzer Frauentragens“ machte die schwangere Gottesmutter Maria Station bei den Kindern. Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar P. John Mathew nahmen sich einen ganzen Vormittag Zeit, um den Kindern zu erklären, wer denn Maria sei und was an Weihnachten geschehen ist.
In der Kindergartengruppe „heiliger Gabriel“ führte der Pfarrer gleich in Interview mit Ben. Dabei erzählt der Dreijährige, dass er bald ein großer Bruder wird und seine Mutter schwanger ist. „Mein Bruder ist noch im Bauch von der Mami.“, erklärte Ben dem Pfarrer und seiner Kindergartengruppe. Und dann wussten viele andere Kinder davon zu erzählen, dass die Mami schwanger ist oder war.

Pfarrei Teublitz 1003Das 8. Saltendorfer Lichtermeer begann mit einer Frage: „Welchen Glauben haben Sie?“. Diese Frage stellte zu Beginn seiner Predigt der Seelsorger des Regensburger Uni-Klinikums Pfarrer Günter Renner. Auf Vorschlag von Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Georg Niederalt eröffnete Pfarrer Renner die diesjährige Glaubenswoche in der altehrwürdigen Saltendorfer Marienkirche. Pfarrer Michael Hirmer begrüßte den Prediger als einen Kollegen, der ihm schon im Priesterseminar immer wieder gute Tipps gegeben hatte.

Pfarrer Renner war vor allem von der Atmosphäre des Rorate-Gottesdienst begeistert: „Es ist so wunderschön hier Gottesdienst zu feiern und zu predigen. Dieses Lichtermeer hier in der Kirche hat mich berührt.“ In seiner nachdenklichen Predigt stelle Renner die Frage nach dem Glauben der Gläubigen und gab eine persönliche Antwort: „ Für mich hat Glaube etwas mit Trapezkünstlern zu tun, die hoch unter dem Zirkuszelt ihre waghalsigen Übungen zeigen.“ Dabei sei der Fänger der entscheidende Part. „Der eine kann nur drauf los springen, wenn er darauf vertrauen kann, gefangen zu werden.“ Dieses Bild des Vertrauens übertrug der Klinikums-Seelsorger in viele Alltagssituationen und am Ende auf Maria, dessen Hoffest am Montagabend liturgisch begangen wurde. „Bei der Verkündigung hat Maria nichts anders gemacht. Sie hat auf Gott vertraut und ist ins Leben gesprungen. Trotz all ihrer Fragen und ihres Zweifels hat sie Ja zu Gottes Plan gesagt.“

Pfarrei Teublitz 1013„Der Nikolaus ist draußen.“, riefen die Kinder der Gruppe „heiliger Martin“ voll Freude durch den Gruppenraum. Und tatsächlich, der heilige Mann mit weißem Bart, wallendem Gewand, Stab und Mitra zog am katholischen Kinderhaus Herz Jesu vorbei. Schnell versammelten sich die Kinder im großen Saal des Kinderhaues. Gemeinsam wurde gesungen und gebetet.
Der heilige Nikolaus war dieses Jahr in Begleitung von Pfarrvikar Pater John Mathew, der diesen Brauch erst vor drei Jahren hier in Bayern kennenlernte. „Ich finde gut, dass der heilige Nikolaus als Vorbild den Kindern gezeigt wird.“, meinte der aus Indien stammende Pfarrvikar, „Die Kinder können von Bischof Nikolaus lernen, dass man mit Gottvertrauen im Leben weiter kommt.“

Pfarrei Teublitz 1032Am 8. Dezember, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, feierte die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz einen ganz besonderen Gottesdienst. Auch wenn liturgisch das Hochfest vom zweiten Adventssonntag verdrängt wurde, stand Maria im Blickfeld der Predigt. Das Familiengottesdienstteam ließ die Gedanken Mariens bei der Verkündigung für die aktuelle Gottesdienstgemeinde lebendig werde. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Gemeindechor und der Gitarrengruppe gestaltet.




Pfarrei Teublitz 1006Ein großer Erfolg war auch dieses Jahr wieder der Losstand der Ministranten am Teublitzer Weihnachtsmarkt. „Unsere Ministranten haben über vier Wochen hinweg über 1000 Preise gebastelt.“, erklärt Oberministrant Matthias Zankl, „In einem Verhältnis von zwei Nieten wurden diese Preise verlost.“
Die insgesamt 3000 Lose waren schon am Sonntagnachmittag vergriffen. „Ich bin schon stolz auf meine Ministranten, die hier zusammen gestanden sind und wieder viel Geld für die Ministrantenkasse gesammelt haben.“, freut sich Pfarrer Michael Hirmer. Denn vom Erlös von über 3000,- € finanzieren die Ministranten ihre Gruppenstunden, Aktivitäten und Ausflüge. Besonders lobte der Pfarrer das Engagement der großen Ministranten, der Gruppenleiter und Oberministranten.

Pfarrei Teublitz 1004Zum ersten Mal findet in der Pfarrgemeinde Teublitz der alte Brauch des „Frauentragens“ statt. Hierbei wird eine Figur der schwangeren Gottesmutter Maria von Haus zu Haus getragen. Jeweils einen Tag ist „Maria“ dann zu Gast bei einer Familie.
Angeregt wurde der Brauch bei der letzten Sitzung des Pfarrgemeinderates Mitte November. „Man überlegte, wie man den Advent als spirituelle Zeit des Erwartens Christi neu betonen konnte.“, erklärt Pfarrgemeinderatssprecher Georg Niederalt. Im Advent des nächsten Jahres, so Niederalt weiter, sollte dieser Braucht eingeführt werden. „Doch da haben wir nicht gerechnet, dass unser Pfarrer schnell Mal 30 Kurznachrichten übers Handy rausschickt und vier Tage später 23 Familien parat standen, um das Marientragen in Teublitz zu beginnen.“

Pfarrei Teublitz 1001Die letzten Vorbereitungen laufen für den diesjährigen Losstand am Teublitzer Weihnachtsmarkt. Dazu haben sich am 31. November nochmal 40 Ministrantinnen und Ministranten im Teublitzer Pfarrheim getroffen. Oberministrant Matthias Zankl zeigt sich zufrieden: „Wir haben über 1000 Preise selbst gebastelt und hoffen auf ein gutes Ergebnis unseres Losstandes.“
In der Tag ist der Losstand eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Teublitzer Ministrantenpastoral. „Viele kaufen uns Lose ab, weil sie wissen, dass wir gute Arbeit mit unseren Kindern und Jugendlichen tun.“, erklärt Oberministrantin Tina Emmert den Erfolg des Ministranten-Losstandes am Teublitzer Weihnachtmarkt. Schon seit über 15 Jahren ist der Losstand der Ministranten nicht weg zu denken.