Pfarrei Teublitz 0002Am 26.03.22 wurde die Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie Teublitz als gemischte Versammlung (Anwesende und Online) mit Neuwahlen abgehalten. Harald Hackbarth vom Leitungsteam begrüßte alle Teilnehmer im Pfarrsaal sowie die Mitglieder die Online zugeschaltet waren. Den geistlichen Impuls übernahm Präses William Akkala.
Nachdem die Beschlussfähigkeit festgestellt und die Tagesordnung verlesen wurde, hatten die geladenen Gäste die Möglichkeit für ein paar Grußworte. Pfarrer Michael Hirmer lobte die Zusammenarbeit und die Kreativität der Kolpingfamilie. Auch 1. Bürgermeister Thomas Beer betonte, dass die Kolpingfamilie eine Bereicherung für die Stadt Teublitz ist und sie immer im Rahmen des Möglichen auf die Unterstützung der Stadt zurückgreifen kann.

Pfarrgemeinderat 2022Zwei Woche nach seiner Wahl konstituierte sich der neue Teublitzer Pfarrgemeinderat. Neben der Wahl der Vorstandsämter wurden die Sachausschüsse eingerichtet. Pfarrer Michael Hirmer konnte die die neue und die scheidenden Mitglieder des Pfarrgemeinderates begrüßen.
Die Sitzung begann mit Wertschätzung und Dank. Nach acht Jahren im Pfarrgemeinderat schied Tanja Emmert aus dem Pfarrgemeinderat aus. Sie vertrat in den letzten beiden Legislaturperioden die Belange der Kolpingsfamilie und packte überall mit an, wo fleißige Hände nötig waren. Nach vier Jahren wurden Christina Altmann und Matthias Kalb (in Abwesenheit) verabschiedet. Altmann war als Kassier Mitglied in der Vorstandschaft des PGR. Matthias Kalb baute in den vergangen Jahre die digitale Infrastruktur der Pfarrgemeinde auf, die während der Corona-Pandemie virtuelle Seelsorgsformate möglich machte.

Pfarrei Teublitz 0002DIE JUGEND – Teublitzer Jugendliche starten monatliches Programm - Mit dem ersten Treffen am 26.03. startete ein neues Projekt in unserer Pfarrgemeinde. Da es für die älteren Gruppenleiter und Ministranten immer schwieriger wird, wöchentliche Gruppenstunden mit dem eigenen Terminkalender zu vereinbaren, haben wir in der Gruppenleiterversammlung beschlossen, ein neues Projekt ins Leben zu rufen. Dafür haben sich erste interessierte Jugendliche am Samstag im Pfarrheimgarten getroffen, um zu besprechen, wie dieses Projekt aussehen wird und was auf dem Programm steht.

Pfarrei Teublitz 0001Passionsmusik und Gebete für den Frieden standen im Mittelpunkt des 160. Telemann-Konzerts, das am Sonntag „Laetare“ in der Teublitzer Pfarrkirche stattfand. Trotz plötzlicher Erkrankung von zwei Solisten, wurde ein sehr ansprechendes Programm überwiegend mit Musik aus der Barockzeit dargeboten.
*Mit einer einleitenden „Arie“ des Namensgebers Georg Philipp Telemann wurde die Feierstunde eingeleitet. Das Thema der Darbietungen wurde bereits im ersten Gesangswerk, einem Passionslied vom Telemannzeitgenossen Johann Sebastian Bach, vorgestellt: „Selig, wer an Jesum denkt, der für uns am Kreuz gestorben“. Michael Keseberg (Bass) interpretierte dieses Lied mit seiner klangvollen und ausdrucksvollen Stimme.

Pfarrei Teublitz 0002"Also wir sehen uns dann im März in der Eltern-Kind-Gruppe, wenn die Kleine 6 Monate alt ist. Ich freu mich auf euch!“. Mit diesen Worten hat die EKG-Leitung Steffi Franek den Anruf im Januar mit der Mutter der kleinen Luna beendet.
Keiner hätte gedacht, dass Ende Februar ein kleiner Infekt eine sehr schlimme, unheilbare Diagnose zutage bringen würde, die das Leben der kleinen Familie von jetzt auf gleich grundlegend verändert hat. „Unheilbar“, „Lungentransplantation“, „Palliativbetreuung“ waren Worte, mit denen sich die Eltern plötzlich auseinandersetzen mussten. Viele Tränen flossen, aber von Aufgeben war nie die Rede. Es wird gekämpft, so lange es geht, wir stehen das zusammen durch, das war schnell klar.

Pfarrei Teublitz 0007Auch die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz folgte dem Aufruf von Papst Franziskus für das besondere Gebet für die Ukraine und Russland. Der Heilige Vater lud am Hochfest „Verkündigung des Herrn“, den 25. März 2022, ein, die beiden Länder dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen. Am Ende des Festgottesdienstes zum Hochfest beten die Teublitzer Geistlichen mit Lektorinnen vor der großen Marienstatue der Pfarrkirche mit den Worten des Papstes:

Pfarrei Teublitz 0004Lektoren und Kommunionhelfer übernehmen in katholischen Gottesdiensten wichtige Aufgaben. Sie verkünden Gottes Wort und spenden die Kommunion, also den Leib und das Blut Christi. Doch die Frauen und Männer, die diese Dienste in der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz übernehmen sind mehr als nur Akteure in gottesdienstlichen Feiern. „Sie bilden den Kern unserer Kerngemeinde.“, betont Pfarrer Michael Hirmer, als er 24 Engagierte im Pfarrheim zur jährlichen Fortbildung begrüßen konnte. 

 

Pfarrei Teublitz 0005Ein grüner Baum begrüßte die Mitfeiernden des Familiengottesdienstes in der Teublitzer Pfarrkirche. Das Problem an dem Baum war jedoch, dass er keine Früchte trug. Ein Baum, der nicht die erwarteten Früchte bring, stand auch im Mittelpunkt des Evangelium und die Fragen, ob man diesen Baum einfach umhauen sollte.

Natürlich wurde dieses Jesus-Gleichnis vom Familiengottesdienst-Team auf unser Leben übertragen. Jesus urteilt nämlich nicht vorschnell sondern gibt Zeit und Raum zur Entwicklung. Denn Gott will nicht den Tod eines sündigen Menschen, sondern dessen Bekehrung zum Guten. So wurde überlegt, welchen „Dünger“ wir Menschen brauchen, um gute Früchte bringen zu können. Schließlich brachte der grüne Bau, der in der Kirche stand seine Früchte: Frieden, Freude, Liebe … …

Der Gottesdienst wurde musikalisch von DoReMi gestaltet.


 

Pfarrei Teublitz 0002Am 19. und 20. März wählte die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz einen neuen Pfarrgemeinderat. Wahlberechtigt waren 3021 Katholiken ab dem 14. Lebensjahr. Ihr Wahlrecht nahmen 385 Personen in Anspruch. Die Wahlbeteiligung lag somit bei 12,74 %. Wahlausschussleiter Robert Wutz gab des Ergebnis bekannt und gratulierte mit Pfarrer Michael Hirmer den gewählten Mitgliedern.
In den Teublitzer Pfarrgemeinderat wurden gewählt (in alphabetischer Reihenfolge):



Pfarrei Teublitz 0001„Es sind vor allem Frauen, die unter dem Krieg in der Ukraine leiden.“, stellte die Teublitzer Frauenbundsvorsitzende Waltraud Neumüller beim alljährlichen Weltgebetstag der Frauen fest, „während es Männer an der Fronst sind, kämpfen Frauen um das Überleben ihrer Familie und ertragen die Nöte von Flucht und Vertreibung.“ Für den Teublitzer Frauenbund ist deshalb das Gebet um den Frieden wichtiger denn je geworden. Überraschend viele Mitbetende durfte der Frauenbund zur Friedensandacht begrüßen, den die Frauenschola des Teublitzer Kirchenchores gesanglich gestaltete. Aber auch die vielen wohltätigen und sozialen Projekte des Frauenbundes wurden kurzfristig auf die Ukraine-Hilfe umgestellt.

Pfarrei Teublitz 0002Glaube und Spiritualität nicht nur hinter Kirchenmauern zu leben, sondern in die Gesellschaft zu tragen, war ein Anliegen des seligen Priesters Adolph Kolping, dem sich die Kolpingsfamilie Teublitz auch heute noch verbunden fühlt. Für Fastenzeit hat sich Vorsitzende Martina Förster wieder etwas besonders einfallen lassen: „Wir hängen unseren Glauben einfach an die Bäume. Dort kann jeder vorbeigehen und sehen, für was wir uns engagieren.“ So wurde das Projekt „Fastenbaum“ bei einer Vorstandsitzung geboren.

Pfarrei Teublitz 0027Beruf und Berufung fallen im geistlichen Dienst immer zusammen. Deshalb ist es wichtig, dass Priester, Diakone und pastorale Mitarbeitende immer wieder darüber nachdenken, zu welchem Dienst sie Gott in der Kirche ruft. 24 Geistliche und ein Gemeindereferenten-Ehepaar aus ganz Bayern machten sich aus diesem Grund zum Sinai und ins Heilige Land auf, um vor Ort die Berufungsgeschichten großer biblischen Persönlichkeiten zu meditieren.
Vorbereitet und konzipiert wurde die geistlichen Tage von Pfarrer Thomas Kratzer aus Landshut. Theologischer Leiter war Michael Doll. Der Theologe ist einer der großen Kapazitäten in Deutschland, wenn es darum geht biblische Orte exegetisch zu erschließen. Organisiert wurden die geistlichen Tage, welche in der Faschingswoche begannen, durch den Deutschen Verein vom Heiligen Land in Unterstützung durch den Klerusverband.

Pfarrei Teublitz 0003„Was sind die Herausforderungen unserer Zeit?“, diese Frage stellt sich immer wieder die Kolpingsfamilie Teublitz. „Der Einsatz für den Frieden und für die Bewahrung der Schöpfung“., so Vorsitzende Martina Förster, „fordern uns zur Zeit am meisten heraus.“ Mit Franz von Assisi fand die Kolpingsfamilie eine Persönlichkeit, der vor über 800 Jahren diese Themen zum Zentrum seines Wirkens machte.
„Wir haben für unsere Kolpingsfamilie ein Franziskus-Jahr ausgerufen.“, erklärt Vorsitzender Harald Hackbarth den Hintergrund für die Franziskusandacht, die vergangenen Freitag in der Teublitzer Pfarrkirche stattfand, „Wir haben die Person, das Wirken und die Spiritualität des großen Heiligen aus Assisi vorgestellt.“ 

Pfarrei Teublitz 0050"Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem Anderen zu.", so lautet die goldene Regel. Würden alle Menschen danach leben, würde unsere Welt anders und viel besser aussehen. Doch Jesus will sogar noch mehr: "Liebt die Freinde! Betet für eure Vergfolger!", lautet seine Frohe Botschaft. Und diese ist im Leben nicht immer so leicht umzusetzen. Doch, dass es wert ist, nach der Frohen Botschaft Gottes zu leben, zeigte der letzte Familiengottesdienst der Pfarrgemeinde Herz Jesu. Mit Humor zeigt das Familiengottesdienstteam dass es sich lohnt nach Jesu Evangelium sein Leben auszurichten. Traditionell durften die Kinder zu diesem Gottesdienst maskiert kommen. Auch die Minis und die Priester waren ein wenig anders gekleidet als sonst so üblich. Das musikalische I-Tüpfchen war der Gemeindechor mit Gitarrengruppe. 

Pfarrei Teublitz 0001„Vergebung zu erfahren ist einfach wunderschön.“, lächelt Kaplan William Akkala beim Eltern-Abend in Vorbereitung auf die Erstbeichte der Kommunionkinder, „Aus der Vergebung die Gott uns schenkt, schöpfen wir Kraft, es besser zu machen. – Aber trauen wir uns diese Vergebung anzunehmen?“
Den Weg der Versöhnung zu gehen ist grundsätzlich nicht einfach, da man hier mit seinen Schwächen, Sünden und Fehlern konfrontiert wird. In diesem Jahr kam auch noch das Corona-Virus in die Quere, das die Beichtvorbereitung der Kommunionkinder erheblich störte. Dennoch bleibt Pfarrer Michael Hirmer zuversichtlich: „Wir sind ja immer eingeladen die Barmherzigkeit Gottes zu erfahren: Gerade in Corona-Zeiten.“

Pfarrei Teublitz 0002Christlicher Glaube ist keine abstrakte Lehre sondern spielt sich im konkreten Leben und in realen Beziehungen ab. Ein schönes Beispiel hierfür ist der heilige Blasius, der im 4. Jahrhundert Bischof in Armenien war. Als gebildeter Arzt ließ er sich auf die Frohe Botschaft Jesu ein, die sein Leben veränderte. In der Beziehung zu Gott änderte sich sein Leben. So war es für Blasius nun selbstverständlich, nicht nur den Körper zu heilen, sondern den ganzen Menschen mit Leib und Seele in den Blick zu nehmen.

Der Blasius-Segen, den wir an den Tagen um 3. Februar empfangen, erinnert uns somit nicht nur an die Legende, in der der heilige Bischof einem Jungen eine Gräte aus dem Hals entfernte, sondern an den heilsamen Gott, der uns vor Unheil bewahren möge. Volkstümlich wird der Blasius-Segen oftmals als sogenanntes „achtes“ Sakrament bezeichnet, so eine große Bedeutung hatte dieser Segen früher. Deshalb war auch die Kirche gut gefüllt, als Pfarrer Hirmer und Kaplan William Akkala die beiden gekreuzten Kerzen entzündeten um jeden Gläubigen einzeln damit zu segnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarrei Teublitz 0001Die Geschichte von der Geburt Jesu Christi kannte früher einmal jedes Kind. Die zunehmende Entfremdung von Gesellschaft und christlichen Glauben führt dazu, dass christliche Feiertage nicht mehr als solche erkannt werden. Die eigentliche Geschichte von Weihnachten ist immer mehr Kindern unbekannt. Das katholische Kinderhaus Herz Jesu Teublitz versucht deshalb auf kindgerechte Art und Weise den Kindern wichtige Geschichten von Jesus zu erzählen und so Licht ins Dunkel christlicher Feiertage zu bringen.

 

Pfarrei Teublitz 0039Mit einem großen Einzug begann der Gottesdienst am letzten Januarsonntag in der Pfarrkirche Herz Jesu Teublitz. Über 40 Ministrantinnen und Ministranten waren gekommen, um Ihren Mesner zu verabschieden. Denn nach 16jährigen Dienst in der Teublitzer Sakristei ging Günter Karcher zum Jahresbeginn in den wohlverdienten Mesner-Ruhestand.
Schon im Vorfeld des Gottesdienstes war die Aufregung groß. Denn Oberministrantin Tina Emmert schickte stellte eine Link in die Ministranten-Gruppe mit dem alle eingeladen wurden, ein paar nette Zeilen über „den Mesner“ zu schreiben. Heraus kam ein wunderschönes Erinnerungsbuch mit vielen netten Anekdoten und Segenswünschen.

Pfarrei Teublitz 0004Unheil kennt viele Gesichter. Krankheit wird von vielen Menschen als unheilvolle Situation erlebt. Dabei ist nicht nur körperliche oder seelische Gebrechen so schmerzlich, sondern auch die Ängste die damit einhergehen. Das Unheil, das mit Krankheit und Leid verbunden ist, verändert einen Menschen, macht das Leben enger und wirkt sich auf das soziale Umfeld eines Erkrankten aus.
Alle sechs Wochen lädt die Pfarrgemeinde Teublitz leidtragende Menschen zum Heilungsgottesdienst ein. So versammelten sich am letzten Januar-Sonntag an die 40 Personen in der Pfarrkirche, um einen für ihre Bedürfnisse besonders gestalteten Gottesdienst zu erleben.

Pfarrei Teublitz 0001Anlässlich des neunten Jahrestages seiner Bischofsweihe feierte Bischof Rudolf Voderholzer am Sonntag eine feierliche Vesper in der Kathedrale zu Regensburg. Nach dieser gratulierte Generalvikar Dr. Roland Batz dem Bischof zu seinem Jubiläum. Traditionell werden zu diesem Anlass auch engagierte Christinnen und Christen durch den Bischof geehrt. Darunter war Pfarrer Michael Hirmer der den Titel des „Bischöflich Geistlichen Rates“ verliehen bekam. Dazu waren zahlreiche Teublitzer in den Dom gekommen.

Die Laudation des Bischof zur Verleihung des Ehrentitels lautete wir folgt:

Pfarrei Teublitz 0001Was ist eigentlich Kirche? In letzter Zeit wird ja viel über die Kirche gesprochen. Zu dieser Frage machte sich das Familiengottesdienstteam der Pfarrgemeinde Teublitz unter Leitung von Marina Förster sich seine Gedanken. In einem kurzweilig gestalteten Familiengottesdienst verglichen die Frauen die Kirche mit einem großen Werkzeugkasten.
Hammer, Hobel, Bohrer, Schraubzwinge und Meterstab begannen während des Predigtspiels miteinander zu streiten, wer wohl das beste und wichtigste aller Werkzeuge sei. Dabei sparte man nicht mit Häme für den Anderen.


20220121 103131 crAm Freitag fand nach langer coronabedingter Pause der erste ökumenische Gottesdienst im Haus Phönix in Teublitz statt. Gemeinsam mit Pfarrerin Stahl feierten Pfarrer Hirmer und Kaplan William Akkala die Liturgie im Saal der Einrichtung, der gleichzeitig als Kapelle dient. Aufgrund der Schutz- und Hygienebestimmungen war die Teilnehmerzahl begrenzt. Um allen Bewohner:innen die Möglichkeit zu bieten, dem Gottesdienst zu folgen, wird die Einrichtung künftig die Gottesdienste auf die Fernseher in den Aufenthaltsräumen der Wohnbereiche übertragen. Die technischen Voraussetzungen werden aktuell geschaffen. Die letzten Gottesdienste fanden aufgrund der geltenden Besuchs-, Test- und Hygienebestimmungen im Freien statt. Die Bewohner:innen verfolgten den Gottesdienst an den Fenstern oder auf den Balkonen.

Auf der Webseite des Bistums Regensburg heißt es heute: "Vor mittlerweile neun Jahren, am 26. Januar 2013, weihte Kardinal Reinhard Marx im Regensburger Dom Dr. Rudolf Voderholzer zum 78. Bischof von Regensburg. Bischof Rudolf Voderholzer feiert aus diesem Anlass am Sonntag, 23. Januar 2022, um 15 Uhr eine Pontifikalvesper im Regensburger Dom. Es ist mittlerweile eine gute Tradition, dass Bischof Rudolf an diesem Tag auch verdiente Weltchristen und Priester ehrt. Die Gläubigen sind zur Mitfeier recht herzlich eingeladen. Wir weisen aber darauf hin, dass lediglich eine begrenzte Anzahl von Plätzen verfügbar ist. 
Die Verleihung des Päpstlichen Ehrentitels „Monsignore“, des Bischöflichen Ehrentitels „Bischöflich Geistlicher Rat“ und die Wolfgangsmedaille gehen an folgende Personen:

Pfarrei Teublitz 0001Der Rosenkranz eine alte katholische Gebetsform, die sich in jüngster Zeit neuer Beliebtheit erfreut. Der Trend kommt aus Österreich. Dort versammelte man sich vor den Kirchen größerer Städte, um auf der Straße den Rosenkranz zu beten, gemeinsam zu singen und Gemeinschaft mit Gott und untereinander zu erfahren. Seit Jahrhunderten wird der Rosenkranz in fast allen Kirchen gebetet, auch in der altehrwürdigen Saltendorfer Marienkirche.
„Mit ihren über 650 Jahren ist die Saltendorfer Marienkirche eine der ältesten des Städtedrecks.“, blickt der Teublitzer Pfarrer Michael Hirmer in die Geschichte zurück, „in dieser Zeit wurde hier immer der Rosenkranz gebetet, entweder gemeinsam als Wechselgebet oder still als persönliches Gebet.“

DSC 1950In der Form eines festlichen Abendgebets der Kirche wurde der weihnachtliche Festkreis mit dem 159. Telemann-Konzert, aus Platz- und Abstandsgründen in der Pfarrkirche Herz Jesu in Teublitz, abgeschlossen. Weihnachtliche Musik, überwiegend aus der Barockzeit, wurde dabei vorgestellt. Kaplan William und Diakon Heinrich Neumüller übernahmen den liturgischen Teil dieser Vesper mit Psalmlesung, Fürbitten, Gebete und Segen.

Mit einer vierteiligen Pastoralfantasie für Orgel des Prager Mozartfreundes Jan Krtitel Kuchar eröffnete Norbert Hintermeier diese Feierstunde. Der Salzburger Dommusiker Steffano Bernardi, der um 1600 lebte, war zweimal mit seiner Musik im Programm vertreten. Seine Motette „Natus est nobis“ interpretierte der Tenor Michael Weigert mit vorbildlicher Tongebung und Textbehandlung. Die Instrumentalisten Magdalena Weigert (Flöte), Kathrin Thomann (Violoncello) und Norbert Hintermeier übernahmen die instrumentale Begleitung.