Pfarrei Teublitz005Die weltberühmte Sixtinische Kapelle im Vatikan und die Teublitzer Pfarrkirche haben etwas gemeinsam! Es sind die Orgeln. Sowohl die Orgel in der Sixtina als auch die in der Pfarrkirche Herz Jesu stammen vom Schweizer Orgelbauer Mathis. „Vielen Teublitzern ist nicht bewusst, welches kostbare Instrument die Empore unserer Kirche krönt.“, bedauert Pfarrer Michael Hirmer, „Der Kirchenverwaltung ist es aber ein großes Anliegen diese besondere Orgel, die nunmehr 30 Jahre alt ist, in einem Top Zustand zu erhalten.“ Mitte Oktober stimmte Giovanni Chrisostomo von der Orgelbaufirma Vleugels aus Hardheim ganze drei Tage lang die 36 Register der Orgel.

„Ursprünglich dachte man an eine Orgeljubiläumsreihe anlässlich des 30. Geburtstages der Teublitzer Orgel.“, führt Kirchenmusiker Norbert Hintermeier aus, der damals die Orgel mitkonzipiert hatte, „Aber durch viele Sicherheitsvorkehrungen und Regelungen der Corona-Pandemie muss diese Konzertreihe verschoben werden.“ Aber die Übertragung des Fernsehgottesdienstes im Bayerischen Rundfunk am Weltmissionssonntag gab Anlass genug, das Instrument im Rahmen der jährlichen Wartung nachzustimmen und zu regulieren. Der Teublitzer Kirchenmusiker Norbert Hintermeier leistete dabei Stimmhilfe, so dass die Firma nur einen Mitarbeiter schicken brauchte.

Bekanntlich ist die Orgel hinsichtlich der Raumtemperatur ein sehr empfindliches Instrument. „Nur durch die regelmäßige Pflege wird gewährleistet, dass ein gutes Instrument Jahrzehnte und wie historische Instrumente beweisen, auch Jahrhunderte erhalten bleibt.“, klärt Hintermeier die aufwändigen jährlichen Wartungsarbeiten. Aufgrund der soliden Bauweise und der hervorragende Pflege dürfen sich die Teublitzer Kirchenbesucher noch viele Jahre über den besonderen Klang ihrer Orgel freuen.





Pfarrei Teublitz015Seit ein paar Tagen laufen die Tiefbauarbeiten am südlichen Giebel des Pfarrheimes. Hier soll eine freistehende Brandschutztreppe als Stahl entstehen. Hierfür sind umfangreiche Fundamentarbeiten nötig. Fünf Löcher wurden ausgehoben, in die Beton auf Stahlgewebe vergossen wurde. Als problematisch stellte sich bei den Grabungsarbeiten heraus, dass im Bereich der Fundamente diverse Kabel und Versorgungsleitungen sowie eine Drainage im Boden vergraben waren. Die Bauarbeiten in und um das Pfarrheim sind nötig, um die aktuellen Vorgaben des Brandschutzes wieder herzustellen. Sie dauern noch bis Jahresende. 

 

Pfarrei Teublitz007Am kommenden Sonntag, 25. Oktober, wird der Sonntagsgottesdienst aus Teublitz live in BR-Fernsehen (Drittes Programm) übertragen. Dass eine Live-Übertragung viel Vorarbeiten benötigt, erlebten die Ministranten, Lektoren und Kommunionhelfer der Pfarrgemeinde Herz Jesu schon eine Woche zuvor, als am Sonntag die erste Probe für den Gottesdienst stattfand.
Ganze 31 Seiten umfasst alleine der „Laufplan“ den die BR-Redaktion mit Msrg. Erwin Albrecht und Pfarrer Michael Hirmer ausarbeitete. „Der Laufplan ist unser Drehbuch.“, erklärt der Pfarrer den 30 in der Pfarrkirche zur Probe erschienenen Akteuren, „hier steht alle drin, das gebetet und gesungen wird und wie wir zur handeln haben.“

Pfarrei Teublitz006Am Kirchweihfest kamen die Kommunionkinder des nächsten Jahres in die Kirche, um feierlich den Startschuss für die Kommunionvorbereitung zu begehen. Pfarrer Michael Hirmer und Kaplan William Akkala begrüßten schon vor Beginn der Messe die Kinder mit ihren Eltern.
Mit dem Lied „Zum Geburtstag viel Glück“, eröffnete der Pfarrer den Gottesdienst, „Denn genau heute vor 90 Jahren ist unsere Kirche durch den Bischof geweiht worden. Die hat also heute praktisch als Gotteshaus Geburtstag.“ In seiner Predigt erinnerte der Geistliche, dass die „Lebendigen Steine“ in der Kirche viel wichtiger sind, als Gebäude aus Stein oder Beton. „Auch ihr, liebe Kommunionkinder, sind Teil der Kirche. Auch ihr seid lebendige Steine.“

Pfarrei Teublitz001Im Monat Oktober wird in der katholischen Kirche seit vielen Jahrhunderten besonders das Rosenkranz-Gebet gepflegt. Das Leben Jesu steht dabei im Mittelpunkt. So kreisen die Rosenkranzgeheimisse um die Geburt, das Leben und den Tod und die Auferstehung Christi. Der Betende betrachte diese Ereignisse dabei mit den Augen der Gottesmutter Maria, wenn vor allem das Gebet „Gegrüßte seist du Maria“ wiederholt wird.




 

Pfarrei Teublitz004Am Sonntag, den 18.10.20 traf sich der Familienkreis 5 zu einem gemeinsamen Kirchweih-Gottesdienst. Von dort aus wurde der Landgasthof Spitzauer in Penk aufgesucht, wo ein gemeinsames Mittagessen in gemütlicher Atmosphäre eingenommen wurde. Direkt vor dem Haus ging die Wanderung zur Räuberhöhle Penk durch einen urigen, herbstlichen Wald hinauf bis zu einem wunderschönen Aussichtspunkt und von dort aus weiter zur Höhle. Nach einigen wegtechnischen Irritationen fand schließlich auch die versehentlich verlorene zweite Gruppe den Weg zur Räuberhöhle.



Pfarrei Teublitz003„Ministieren ist cool.“, lautete das Motto vieler Kommunionkinder aus Teublitz. Deshalb überraschte es auch nicht, dass zur ersten Gruppenstunde gleich zwölf neue Ministranten gekommen waren. Drei weitere werden noch hinzukommen.
Pfarrer Michael Hirmer freute sich über die vielen neuen Ministranten: „Mit so vielen neuen Minis hätte ich nie gerechnet.“ Begrüßt wurden die Kinder von Frieda Hudetz und Paula Wiendl, welche die neue Ministrantengruppe leiten. „Wir haben unserer Gruppe auch gleich einen Namen gegeben.“, verrät Nico, „Wir nennen uns ‚heiliger Paulus‘.“ Die neuen „Diener Gottes“, so könnte man Ministrant ins Deutsche übersetzten, bekamen gleich in der ersten Gruppenstunde ihre neue Dienstkleidung angezogen. „

Pfarrei Teublitz017Die Corona-Krise mit den umfassenden Einschränkungen im kirchlichen Bereich führte in der Pfarrei Teublitz zu keiner Kriese sondern fördert die Kreativität der Gemeindemitglieder. Jüngstes Beispiel ist das gemeinsame Projekt des Frauenbundes mit der Kolpingsfamilie. „Wir haben uns zufällig im Pfarrbüro getroffen.“, beschreibt Kolpingsvorsitzende Martina Förster die Anfänge des Projekts, „dabei haben wir Ideen gesponnen, wie wir trotz Abstandsgebot unsere Spiritualität leben können.“



 

Pfarrei Teublitz038„Dieses Geheimnis dürfen wir laut weiter sagen!“, lautete das Fazit der 26 Kommunionkinder am Ende zweier wunderschöner Kommuniongottesdienste, „denn zum Geheimnis des Glauben sind wir alle immer wieder eingeladen.“
Dabei stand die Erstkommunion 2020 auch in der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz unter dem Großen Vorzeichen von Corona. Im Mai mussten die Feierlichkeiten gänzlich abgesagt werden und am vergangenen Sonntag gab es gleich zwei Erstkommuniongottesdienste hintereinander. „Diese waren sehr feierlich und kindgerecht gestaltet.“, lobt der als Gast aus Dortmund angereiste Pfarrer Michael Paszynski die Teublitzer.

Pfarrei Teublitz010Auch in Teublitz wurde am ersten Oktobersonntag das Erntedankfest gefeiert. Doch beim Betreten der Kirche erwartete die Gläubigen ein leere Altar und nicht – wie zu erwarten – ein Erntedankaltar mit vielen Früchten, Obst und Gemüse. – Gibt es im Corona-Jahr 2020 nichts zu danken? Fällt etwa Erntedank sogar aus?
„Ungewohnt, dieser leere Altar, und das am Erntedankfest.“, so leitete Pfarrer Michael Hirmer auch den Gottesdienst ein und ging in seiner Predigt auf die Dankbarkeit als grundsätzliche christliche Lebenshaltung ein. „Christliche Dankbarkeit ist mehr als ein Lippenbekenntnis, sie ist unsere grundsätzliche Lebenseinstellung gegenüber unserem Gott.“

Pfarrei Teublitz034Bei wunderschönem Herbstwetter fand die nunmehr neunte Tiersegnung zu Ehren des heiligen Franz von Assisi statt. Viele kamen mit ihren Haustieren zur Saltendorfer Franziskuskapelle, wo das Ehepaar Andrea und Lothar Ziechaus vom Kapellenverein schon alles vorbereitet hatte.
Pfarrer Michael Hirmer und Kaplan William Akkala freuten sich, dass so viele gekommen waren, um ihre Hunde, Katzen oder Hasen und sogar Fische und Pferde segnen zu lassen. Besonders wurden aber die Kinder des Kinderhauses Herz Jesu begrüßt durch den Pfarrer begrüße: „Vielen Dank, dass ihr uns heute die Segensfeier gestaltet. Der heilige Franziskus ist ja auch der Patron eurer Kindergartengruppe. Wenn wir heute die Haustiere segnen, feiern wir nochmals den Namenstag eures Gruppenheiligen.“

Pfarrei Teublitz001Im Oktober wird in der katholischen Kirche besonders der Rosenkranz gebetet. Für Pfarrer Michael Hirmer Grund genug in der Saltendorfer Marienkirche zur sonntäglichen Rosenkranzandacht einzuladen. „Unsere Marienkirche hier in Saltendorf ist ein besonderer Gnadenort.“, erklärt der Pfarrer, „Seit über 650 Jahren kommen die Menschen zur Gnadenmutter von Saltendorf, um hier zu beten.“


 

 

Pfarrei Teublitz013Den Familiengottesdienst am Erntedanksonntag gestalten traditionell die Kinder des katholischen Kinderhauses Herz Jesu. Im Jahr 2020 war dies jedoch nicht so einfach, weil auch hier die besonderen Vorgaben zum Schutz gegen den Corona-Virus galten. Dennoch waren die getrennt sitzenden Kinder voll Begeisterung mit dabei, als zu Beginn des Gottesdienstes Pfarrer Michael Hirmer frage, was man für Obst und Gemüse man am Erntedankaltar finden konnte.
Zum Dank brachten die Kindergartenkinder weitere Lebensmittel zum Altar. Immer verbunden mit einem „Dankeschön“ an Gott, der alles hat reifen und wachsen lassen.

Pfarrei Teublitz002Zum diesjährigen Erntedankfest haben sich die Jugendlichen der Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Gemeinsam gestalteten sie eine „Agape“, die sie als Podcast in den sozialen Medien zum Mitbeten zuhause veröffentlichten.
„Unter `Agape´ versteht man eigentlich ein freundschaftliches Mahl, bei dem zusammen gebetet wird.“, erklärt Dominik Seck den eigentliche Ursprung dieser gottesdienstlichen Feier, die sich bei den Teublitzer Jugendlichen seit Jahren großer Beliebtheit erfreut. „Aufgrund von Corona konnten wir jedoch kein Mahl zusammen feiern. Also haben wir uns überlegt, unser Erntedank-Gebet als Podcast zu produzieren, damit die Familien zuhause es feiern können.“ Gemacht, getan! Über Handy und Laptop sprachen 14 junge Christen Gebete und Texte auf. Diese wurden von Martina Emmert zu einer Audio-Datei zusammengeschnitten, die man unter anderem über die Webseite der Pfarrgemeinderat heruntergeladen konnte.

Pfarrei Teublitz003Die Corona-Pandemie wirkt sich immer mehr auf die Finanzen der Pfarrgemeinde aus. So lautete ein Fazit der letzten Verwaltungssitzung der katholischen Kirchenstiftung Herz Jesu Teublitz. Nicht nur ein massiver Rückgang der Kirchensteuer macht den Kirchenverwaltungsmitgliedern Sorgen, sondern auch die Spendenbereitschaft der Gläubigen ist zurückgegangen.
„Wir arbeiten im Verborgenen.“, meint Kirchenverwaltungsmitglied Roland Unger und fügt lächelnd hinzu, „Aber ohne uns würde in der Pfarrei nichts laufen.“ Denn die Kirchenverwaltung ist unter anderem verantwortlich für das Geld einer Pfarrgemeinde. In der Pfarrgemeinde Teublitz sind aktuell drei Frauen und drei Männer in das Gremium durch die Gläubigen der Pfarrgemeinde gewählt worden. Den Vorsitz hat qua Amt der Pfarrer inne.

WhatsApp Image 2020 09 13 at 19.35.25Am vergangenen Wochenende machte der Familienkreis 4 eine kleine Wanderung durch das Naturschutzgebiet Hölle. Vorbei an riesigen Granit- und Gneisblöcken führte der Weg durch das Höllbachtal. Die Tour war wunderschön und es ging über Stock und Stein am Bach entlang! Alle Kinder, aber auch die Erwachsenen hatten viel Spaß beim Klettern über die rutschigen Felsen entlang des Baches.
Der Ausflug endete bei einem gemütlichen Abendessen in Brennberg im Gasthof Holzofenkuchl. Es war mal wieder schön, nach langer Zeit einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen.

Pfarrei Teublitz016Der 29. September ist für die Kindergartengruppe „Gabriel“ des katholischen Kinderhauses Herz Jesu Teublitz immer ein besonderer Tag. „Da feiern wir unseren Namenstag.“, weiß der kleine Ben, „und da kommt der Pfarrer. Der feiert mit.“

Die Kindergartenkinder, die von den Erzieherinnen Andrea Ziechaus und Barbara Hudetz betreut werden, konnten Pfarrer Michael Hirmer viel über den heiligen Erzengel Gabriel erzählen. „Er hat Maria gesagt, dass die ein Kind bekommt.“, oder, „an Weihnachten hat Gabriel den Hirten gesagt, dass Jesus geboren ist.“


Pfarrei Teublitz002In der Woche vor dem Erntedankfest kam es zu einem besondere „Arbeitseinsatz“ der OGV-Jugendgruppe im Pfarrgarten Teublitz. Dort wächst seit vielen Jahrzehnten ein Apfelbaum, dessen Pflegschaft der OGV übernommen hat. Gemeinsam mit den Jugendgruppenleiterinnen des Obst und Gartenbauvereins Petra Störtebecker und Michaela Müllner rückten sechs Jugendliche an, um dem Pfarrer den Äpfel „zu klauen“.

 

Pfarrei Teublitz001„Sein kein Frosch und steh zu deinem Ja!“, so lautete das Motto des letzten Familiengottesdienstes in Teublitz. Doch schon vor Beginn der Eucharistiefeier waren die Offiziellen der Pfarrgemeinde Herz Jesu gefordert. „Es kommen heute gleich zwei Kommunionjahrgänge.“, erklärte Ordner Werner Förster das hektische Treibe vor Gottesdienstbeginn, „40 Kommunionkinder, teilweise mit Familie, da wird es knapp in der Corona-begrenzten Kirche.“ Doch letztlich musste niemand abgewiesen werden.


 

Pfarrei Teublitz004Trotz Corona-Krise leben die Aktivitäten der Kolpingfamilie Teublitz wieder auf. Das Miteinander ist nie wirklich zum Erliegen gekommen. Die Beziehungen, vor allem in den Familienkreisen, sind weiter gepflegt worden. Auch unter Einhaltung der strengen Corona-Regeln gab es immer Möglichkeiten in Kontakt zu bleiben. Das hat sicher vielen geholfen. Die Jahreshauptversammlung am 24.09.2020 hatte das Ziel, das Programm für die nächsten Monate zu diskutieren und einige personelle Entscheidungen zu treffen. Pfarrer Michael Hirmer schaffte es, dass neben den von der Anzahl begrenzten Teilnehmern im Pfarrheim, weitere Mitglieder online an der Versammlung teilnehmen konnten.

 

Pfarrei Teublitz001„Wenn der Pfarrer zu uns kommt, ist es für uns immer ein Festtag.“, lächelt eine ältere Dame vom Balkon des Teublitzer Seniorenheims, „Wir freuen uns jeden Freitag, wenn der Pfarrer und der Kaplan mit uns beten.“ Doch an diesem spätsommerlichen Freitagnachmittag war das wöchentliche Gebet vor dem Seniorenheim etwas ganz Besonderes. Denn Heimbeirätin Resi Duschinger hat sich etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: „Wir wollen heute der Verstorbenen unseres Seniorenheimes gedenken, die während der Corona-Epidemie verstorben sind.“
Gemeinsam mit dem Hausmeister baute der Heimbeirat vor dem Altenheim viele Stühle und einen kleinen Altar auf. Wie jeden Freitag stellten Pfarrer Michael Hirmer und Kaplan William Akkala einen Funklautsprecher auf, damit die Heimbewohner auf den Balkonen oder an den Fenstern der Andacht gut lauschen können.
„Für die Angehörigen aber auch für die Heimbewohner und das Personal war es in den letzten Wochen sehr schwierig Abschied von Verstorbenen zu nehmen.“, erklärt Resi Duschinger den Hintergrund des Verstorbenen-Gedenkens, „Dem Heimbeirat aber auch der Pfarrgemeinde ist es sehr wichtig, die alten Menschen nicht zu vergessen, die unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie besonders zu leiden haben.“

Pfarrei Teublitz012Voller Freude strömen seit wenigen Wochen die Kinder wieder in ihre Krippen und Kindergräten. Auch im katholischen Kinderhaus Herz Jesu Teublitz hat der Alltag wieder begonnen, auch wenn so manche Vorgaben und Hygienekonzepte wegen der noch andauernden Corona-Krise beachtet werden müssen. Dies hindert die engagierten Kindergärtnerinnen aber nicht daran schon wieder besondere Aktionen mit entsprechendem Lerneffekt für die Kinder anzubieten. Deshalb beteiligte sich das katholische Kinderhaus Teublitz vom 11. bis 25. September an der diesjährige Faire Woche.



spendeFrauenbundfrauen haben ihr Herz am rechten Fleck. Das zeigte die Aktion von Astrid Metz-Steinhauser, die während des Corona-Lockdown Nasen-Mund-Masken schneiderte und diese für einen guten Zweck verkaufte. Großzügige Unterstützung erfuhr die selbstständige Friseure-Meisterin von ihren Angestellten und einer guten Freundin. Über 100 Masken wurden angefertigt und verkauft.
„Doch Schluss ist noch lange nicht, wir werden weiterhin Masken für Erwachsene und Kinder nähen, damit auch weiterhin Geld für krebskranke Kinder zusammen kommt.“, meinte Astrid Steinhauser-Metz bei der Spendenübergabe.

Pfarrei Teublitz034 „Es tat gut in dieser verrückten Corona-Zeit! Es war endlich wieder ein richtiger Festgottesdienst!“, freute sich am Samstagabend eine Gottesdienstbesucherin über den feierlichen Gottesdienst, bei dem Kaplan William Akkala offiziell in Herz Jesu Teublitz begrüßt wurde. „Schon die Musik tat einfach gut und die Worte gingen ehrlich zu Herzen.“
Alle Corona-Plätze der Teublitzer Pfarrkirche sowie die zusätzlichen „Familienbänke“ waren belegt, als Pfarrer Michael Hirmer und Kaplan William Akkala mit vielen Ministranten ins Gotteshaus einzogen. Von der Empore her erklangen wunderbare Klänge einer Geige und ins Eröffnungslied stimmte neben den Kirchenbesuchern auch die Schola des Chores mit ein. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Hirmer war eines klar: Im Mittelpunkt dieser Messfeier steht Gott, „der einfach die Mitte unserer Pfarrgemeinde ist“. Thematisch drehte sich der Vorabendgottesdienst um die Frage: „Wie kann ich einem Menschen gerecht werden?“ oder „Was braucht der Mensch zum Leben?“. Pfarrer Hirmer stellte in seiner Predigt fest, dass Gott keine Leistungs-Gerechtigkeit kennt nach dem Motto: „Du hast so viel gearbeitet und geleistet, deshalb gebekommst du so viel zurück.“ Viel mehr stellte sich Gott die Frage: „Was benötigt jeder Mensch, um menschlich leben zu können? Bei Gott brauche ich nichts leisten, bei Gott muss ich mich einfach vertrauensvoll lieben lassen.“

Pfarrei Teublitz005Bereits zum siebten Mal gestaltete die Veeh-Harfen-Gruppe Teublitz den Vorabendgottesdienst zum höchsten Marienfeiertag der katholischen Kirche. Wegen der Pandemie-Vorschriften spielten die Frauen mit erforderlichem Abstand in den Kirchenbänken. Wegen des leisen Klanges der Veeh-Harfe ist ein Zusammenspiel auf diese große Distanz sehr schwierig. Die Frauen meisterten diese Herausforderung mit viel Konzentration und der eifrigen Probenarbeit im Vorfeld. Die zarten Weisen waren sehr ansprechend, die liturgischen Gesänge wurden durch einen zweistimmigen „Scholagesang“ dargeboten. Pater John zelebrierte die Hl. Messe und segnete auch die Kräuterbüschel.