Pfarrei Teublitz017Die Corona-Krise mit den umfassenden Einschränkungen im kirchlichen Bereich führte in der Pfarrei Teublitz zu keiner Kriese sondern fördert die Kreativität der Gemeindemitglieder. Jüngstes Beispiel ist das gemeinsame Projekt des Frauenbundes mit der Kolpingsfamilie. „Wir haben uns zufällig im Pfarrbüro getroffen.“, beschreibt Kolpingsvorsitzende Martina Förster die Anfänge des Projekts, „dabei haben wir Ideen gesponnen, wie wir trotz Abstandsgebot unsere Spiritualität leben können.“



 

Es reifte der Entschluss in freier Natur gemeinsam zu beten. „In der Natur können wir mit Gottes Schöpfung beten und gleichzeitig die Corona-Regeln leicht einhalten.“, erklärte Alexandra Zeins warum das neue spirituelle Angebot im Freien anzubieten. „Outdoor-Impuls“ wurde es deshalb genannt. Treffpunkt war deshalb nicht die Kirche sondern der Garten des Pfarrheimes. Dort wartete ein aufwändig mit Tüchern und Kerzen gestaltetes Bodenbild auf die Teilnehmenden. „Natürlich haben wir mit unserer Idee vor allem Frauen angesprochen.“, hinterleuchtet Frauenbundsvorsitzende Lisbeth Bemmerl das Engagement ihres Vereins beim Outdoor-Impuls, „Dass dann auch zwei Männer gekommen sind, hat uns besonders gefreut.“
Zur zweiten und dritten Station des Outdoor-Impuls ging es dann in den Teublitzer Stadtpark. Dort beteten die Teilnehmenden mit Gesten und sangen spirituelle Lieder. Die Texte meditierten vor allem die Schöpfung Gottes. Am Ende segnete Kaplan William Akkala die Mitfeiernden.
„Ich freue mich schon auf den nächsten Outdoor-Impuls.“, blickte Waltraud Neumüller positiv in die Zukunft, „Diese Veranstaltung heute zeigte uns, dass wir auf den richtigen Weg sind.“ Am 30. Oktober steht die heilige Hildegard von Bingen im Mittelpunkt des Outdoor-Impulses, der an der Ruine im Teublitzer Stadtpark stattfinden wird.

 

 

Teublitz, 09. Okt´20