Pfarrei Teublitz0003Ein „Vergelt´s Gott“ der zünftigen Art und Weise ließ sich jüngst der Regensburger Oberhirte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer für seine Seelsorgerinnen und Seelsorger einfallen. Die Geistlichen und pastoralen Mitarbeiter sind es schon gewöhnt an Weihnachten ein bischöfliches Präsent in Form eines Buches zu bekommen. Doch als Dankeschön für den Einsatz seiner Seelsorger während der Corona-Krise rollte nun ein Bierwagen vor dem Teublitzer Pfarrhof an.
„Als ich die Türe auf gemacht habe und ein Mann mit drei Bierkästen draußen stand, konnte ich es gar nicht glauben.“, reagiert der Pfarrvikar P. John Mathew verdutzt, „Mein Pfarrer meinte, dass der Bischof uns Bier schickt. Aber ich dachte, mein Pfarrer macht wieder einmal einen seiner Witze.“ Doch über das bayerische Nationalgetränk pflegen weder Bischof noch Pfarrer Witze zu machen.

„Klasse Idee unseres Bischofs.“, freut sich hingegen der Pfarrer besonders auf die bunte Auswahl des Bieres. Hans Weigl von der bischöflichen Brauerei musste den indischen Pfarrvikar dann auch gleich die besondere Wirkung eines Weizen-Bock erklären.
Der Hintergrund des bischöflichen Bier-Geschenkes ist jedoch weniger witzig. Bischof Voderholzer bedankt sich damit bei allen Seelsorgerinnen und Seelsorger des Bistums für die großartige Arbeit, die im Zuge der Corona-Krise geleistet wurde. Gerade die Pfarrgemeinden waren in den letzten Wochen stark von den Einschränkungen betroffen. Viele Pfarrer, Priester, Diakone und hauptamtliche Mitarbeiter nahmen jedoch die Corona-Krise als Chance, Seelsorge neu zu definieren und zu praktizieren. Dafür sagte der Bischof nun ein herzliches und auch zünftiges „Vergelt´s Gott".

Der geneigte Leser fragt sich jetzt, warum DREI Kasten Bier: Michael, John, Heiner :)

Saltendorf, 30.04.20