Pfarrei Teublitz 010„Ich würde Ihnen empfehlen, nach dem Abendessen, zu schlafen.“, fasste P. John den zweiten Tag der Teublitzer Pilgerreise auf den indischen Subkontinent zusammen, „Denn Sie haben diese Nacht nicht geschlafen und morgen ist viel Programm.“ Und der Tagesrückblick beim Abendgebet begann auch tief in der Nacht in Dubai, wo die Gruppe um 04.00 Uhr früh ins Flugzeug nach Delhi gestiegen war.
In der 19 Millionen-Stadt wurden die Teublitzer vom indischen Reiseführer der kath. Reiseargentur IPR willkommen geheißen. Vom Flughafen ging es in das Zentralbüro von IPR, wo ein kleiner Snack wartete. Dessen Leiter Pfarrer Tomy freute sich auch auf ein Wiedersehen mit Pfarrer Hirmer. Tomy machte in den 90ger Jahren öfters Urlaubsaufhilfe im Bistum Regensburg, auch in Hirmer Heimatgemeinde Pfreimd.









Durch die gut mit allerlei Verkehrsmitteln gefüllten Straßen von Delhi ging es dann zum ersten Highlight der Reise, dem Weltkulturerbe von Qutub Minar. Hier steht das höchsten Sandstein-Minarett der Welt (72,5 Meter), das im 12. Jahrhundert eine moslemische Kaiser-Dynastie auf einem vormals hinduistischen Tempelareal hatte bauen lassen. Nicht weniger spannend als die geschichtlichen und kunsthistorischen Fakten waren für die Teublitzer die vielen Kinder, die mit Schulklassen die Weltkulturerbestätte besichtigten. Auch lud das Areal zum Flanieren und Fotografieren ein.

Erschlagen von den ersten Eindrücken des bunten Subkontinents und übermüdet von der langen Anreise freute sich die Gruppe über das tolle Hotel. Hier gab Kaffee und Kuchen, eine Dusche und ein absolut vorzügliches Abendessen mit allen möglichen indischen Speisen.
Doch – wie bei allen Teublitzer Ausflügen und Pilgerreisen – endete der Tag mit Gebet: Diesen Tag, Herr, leg´ ich zurück in deine Hände.

 

Dubai - Delhi 18. Okt´19