P1110118Schon in vorchristlicher Zeit wussten die Menschen um die Heilkraft der Kräuter. Die sogenannten Schutzkräuter sollten vor Krankheit, Blitzschlag und Unheil bewahren.
Das Kräuterbuschenbinden in der katholischen Kirche geht auf die Legende zurück, dass die Jünger Jesu im Grab Mariens Blumen und Heilkräuter statt des Leichnams der Mutter des Herrn vorfanden.
Die Tradition des Buschenbindens wurde auch in diesem Jahr vom Frauenbund gepflegt.

 


Zum Kräuterbuschen-Binden strömten 23 Frauen herbei und brachten Blumen und Kräuter mit, einige Behältnisse voll waren schon angeliefert worden.
Bewaffnet mit Gartenschere und viel Geschick fertigten sie über 200 Buschen.
Pfarrvikar John gesellte sich zu den fleißigen Frauen und lobte ihre Geschicklichkeit und harmonische Zusammenarbeit.
Er segnete die Buschen während des Vorabendgottesdienstes und den Festgottesdiensten zum Hochfest „Mariä Aufnahme in den Himmel“.
Zur Belohnung für das erfolgreiche Wirken wurden die Frauen mit Kaffee und Kuchen bewirtet.
Die Kräuterbuschen und Duftsäckchen wurden vor und nach den Gottesdiensten verkauft.
Der Erlös aus dem Verkauf wird gespendet.