Pfarrei Teublitz 00012Lang wurde im Familienkreis hin und her überlegt, ob man nun aufgrund der schlechten Wetterprognose die geplante Wanderung zu den Rieslochwasserfällen im Bayerischen Wald absagen sollte oder welches Alternativprogramm die meiste Zustimmung finden würde…
Doch letztendlich machten sich einige Familien des Kolping-Familienkreises 5 trotzdem am Sonntag nach dem Gottesdienst auf den Weg nach Bodenmais - denn schließlich gibt es dort auch bei schlechter Witterung so einiges zu unternehmen.
Um sich vorher ordentlich zu stärken, wurde bei der Hinfahrt schon im Waldhaus „Einsiedel“ (Nähe Bruck) in gemütlicher Atmosphäre Mittag gegessen.

 

 

Nach der Ankunft in Bodenmais stellte man mit Hilfe modernster „Wetter-Apps“, einigen fachmännischen Blicken gen Himmel und einem gesunden Gottvertrauen fest, dass das Wetter schon halten würde. Deshalb starteten die Familien wie geplant einen zwar steinigen, aber landschaftlich sehr beeindruckenden Weg bergauf in Richtung Rieslochwasserfälle. Immer am Bach entlang genoss man neben der frischen Luft die Ursprünglichkeit des dort geschützten Waldgebietes.
Trotz ihres beachtlichen Wandertempos, dem die Erwachsenen kaum folgen konnten, entdeckten die Kids dabei so manchen schönen Stein oder seltenes Tierchen, wie z. B. ein „Feuersalamander-Baby“.
Nach gut 200 Höhenmetern (und der Überquerung von mindestens „sieben“ J Brücken) erreichte man den höchsten der dortigen Wasserfälle, der beachtliche 15 Meter in die Tiefe prasselte. Nach einer kurzen Rast, ging es auf einem etwas breiteren Wanderweg wieder zurück zum Parkplatz.
Etwas erschöpft gelüstete es nun so manchen Wanderer nach einer deftigen Brotzeit und einer „isotonischen Hopfenkaltschale“. Daher wurde kurzer Hand beim „Ziagler“ in Bubach für alle ein Tisch reserviert.
Dort hatten die Kinder zu guter Letzt noch beim Kegeln ihren Spaß.